Februar-Arbeitsmarkt mit bestem Ergebnis seit 38 Jahren – Rohlfs sieht Frühlings-Vorboten

Gastgewerbe: Hier sind nach wie vor Fachkräfte extrem gefragt

Angesichts der Februar-Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) sieht Schleswig-Holsteins Arbeits-Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs erste Vorboten einer Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt: „Wegen des weiterhin anhaltenden Fachkräftebedarfs vor allem im Dienstleistungsbereich, im Handel und im Gesundheits- und Sozialwesen bin ich zuversichtlich, dass es in den kommenden Monaten einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit geben wird“, sagte Rohlfs heute in Kiel. Überaus erfreulich dabei sei, dass die Februar-Zahl der Arbeitslosen im Land mit rund 85.000 Jobsuchenden seit 38 Jahren noch nie so niedrig gewesen sei wie heute.

Nach den heute vorgelegten BA-Daten ging die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 1,8 Prozent (-1.584 Personen) und gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,5 Prozent (-10.023) zurück. Die Arbeitslosenquote sank auf 5,5 Prozent. Im Bundesländer-Vergleich liegt Schleswig-Holstein damit nach Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Niedersachsen unverändert auf Platz sechs der Statistik. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Schleswig-Holstein legte gegenüber dem Vorjahr weiter zu.

Mit Blick arohlfs_thilouf die Zahl arbeitslos gemeldeter Jugendlicher, die im Vergleich zum Vormonat um 3,3 Prozent (+265) anstieg, verwies Rohlfs auf die Erfahrung der vergangenen Jahre: „Unsere mittelständischen Betriebe suchen und stellen Fachkräfte ein, sodass sich für viele frisch ausgebildete junge Menschen gute Chancen für den Berufseinstieg ergeben.“ Um das Arbeitskräftepotenzial voll ausschöpfen zu können, liege die Aufmerksamkeit aber nicht nur bei den Jugendlichen, sondern bei allen Gruppen auf dem Arbeitsmarkt.

Rohlfs: „Hier unterstützt das Land unter anderem durch das Landesprogramm Arbeit mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) Projekte für junge Menschen im Übergang von der Schule in den Beruf, Berufsrückkehrerinnen, Langzeitarbeitslose, ältere Arbeitslose, sowie Geflüchtete und Migranten bei der Integration in den ersten Arbeitsmarkt.“

 

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