Für bessere Luft im Kieler Stadtverkehr: KVG rüstet mit Bundeshilfe 37 Dieselbusse auf

KVG
Buchholz mit KVG-Chef Andreas Schulz (links) und Kiels OB Ulf Kämpfer bei der Bescheidübergabe an einem Linienbus der KVG

Die KVG Kieler Verkehrsgesellschaft fkann dank einer Förderung des Bundes 37 ihrer Dieselbusse von der Abgasnorm Euro-V auf Euro-VI umzurüsten. Die Umrüstung der Busse wird seitens des Bundesverkehrsministeriums mit bis zu 577.000 Euro, das entspricht ca. 80 Prozent der Kosten, gefördert. Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz überreichte heute vormittag bei einem Unternehmensbesuch die entsprechende Förderurkunde an KVG-Chef Andreas Schulz.

Der zeigte sich erfreut: „Unser Fuhrpark umfasst 180 Busse. 37 Linienbusse der Baujahre 2011 bis 2013 werden wir jetzt von der Abgasnorm Euro-V auf Euro-VI umrüsten, was einer NOx-Emissionsreduzierung von ca. 85 Prozent gleichkommt. Zudem wird in diesem Zuge auch der Partikelausstoß reduziert.“ Die älteren Baujahre – insgesamt rund 40 Busse – werden nicht umgerüstet, weil dieses außerhalb der Förderrichtlinien liegen würde und die verbleibende Einsatzzeit im Fuhrpark der KVG zu kurz ist.

buBuchholz sagte bei der Übergabe der Förderurkunde weiter

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Mit diesem Schritt erfüllt die Flotte der KVG zu 75 Prozent der Fahrzeuganzahl die Abgasnorm gemäß Euro-VI. Hierin enthalten sind auch die 30 Hybrid-Gelenkbusse, die zudem noch mit der zurückgewonnenen Bremsenergie 24 Prozent Treibstoff einsparen und entsprechend weniger Schadstoffe emittieren.

Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer freut sich mit der KVG über die bereits erzielten Erfolge, um die Klimaziele der Landeshauptstadt gemeinsam zu erreichen. „Es ist vorbildlich, dass die KVG nicht nur Vorreiterin bei der Umstellung der Busse auf E-Mobilität ist, sondern auch mit dem ehrgeizigen Nachrüstungsprogramm für bessere Luft in Kiel sorgt. Die Stadtverwaltung wird sich daran ein Beispiel nehmen und ebenfalls den eigenen Fuhrpark umweltfreundlich umrüsten.“

Andreas Schulz: „Die KVG versteht die erreichten Fördermittel des Bundesverkehrsministeriums als ein gutes Signal, die Bemühungen, die wir hier in Kiel in vielfältiger Weise unternehmen, um die NOx- und Feinstaub-Belastungen zu reduzieren, zu unterstützen.“

 

 

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