Planungsaufträge sind da: Zweites Gleis Niebüll-Klanxbüll und 4. Bahnsteigkante Elmshorn

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Nun ist es amtlich: Das Bundesverkehrsministerium hat die DB Netz AG mit den Planungen zum Bau eines zweiten Bahngleises zwischen Niebüll und Klanxbüll auf der Sylt-Strecke nach Westerland beauftragt. Ebenso können die Planungen für die 4. Bahnsteigkante in Elmshorn aufgenommen werden. Das zweite Gleis für das  12 Kilometer lange Festland-Nadelöhr auf der Sylt-Strecke soll bis 2030 für insgesamt rund 220 Millionen Euro errichtet werden. Parallel dazu wird die Gesamtstrecke bis 2022 für rund 160 Millionen Euro saniert und modernisiert.

„Das ist – nachdem wir als Land auf der Sylt-Strecke bereits auf eigene Kosten in die Vorplanungen eingestiegen waren – eine gute Nachricht für alle Bahnreisenden im Land“, sagte Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz heute (6. Juni) am Rande der Münchner Fachmesse „Transport Logistics“. Beide Projekte waren bereits in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes aufgenommen worden. Es fehlten aber noch die konkreten Planungsaufträge, ohne die die DB Netz AG nicht arbeiten kann. „Damit sind wir bei der Verbesserung des Bahnverkehrs von und nach Sylt wieder einen wichtigen Schritt weiter“, sagte Buchholz und dankte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

Buchholz sagte weiter (Audio starten – „im Browser anhören“)

Unterdessen laufen die Bauarbeiten zur Sanierung der Marschbahn-Strecke weiter. Die Pünktlichkeit auf der Strecke Niebüll-Westerland blieb nach den Worten von Buchholz im Mai mit 85 Prozent zwar erneut hinter den vertraglich vereinbarten 93 Prozent zurück, dennoch werde das Land auch für den Mai keinen Sondermalus gegen die DB-Regio verhängen: „Angesichts der Tatsache, dass ein Teil der Ausfälle und Unpünktlichkeiten auf die von uns ja dringend gewünschten Sanierungsarbeiten an der Strecke zurückzuführen ist, wäre eine erneute Strafzahlung nicht vertretbar“, erläutert Buchholz. Die anhaltende Kritik der Pendlerinitiative an den Zuständen auf der Strecke hinsichtlich Information und Zuverlässigkeit nehme er gleichwohl weiterhin sehr ernst. „Ich erwarte deshalb weitere Anstrengungen von der Bahn, die vertraglich zugesicherten Pünktlichkeiten einzuhalten.“

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