Land steckt allein im Norden über 45 Millionen Euro in Straßen , Radwege und Brücken

Präsentierten heute im Verkehrsministerium das Jahres-Bauprogramm für Schleswig-Flensburg und Nordfriesland (v.l.): Torsten Conradt, Britta Lüth, Minister Buchholz und Christoph Köster vom Landesbetrieb Straßenbau Schleswig-Holstein.

Schleswig-Holstein saniert in diesem Jahr knapp 106 Kilometer Straßen im nördlichen Landesteil. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV-SH) investiere allein 46,2 Millionen Euro für 28 Straßen in den Kreisen Schleswig-Flensburg und Nordfriesland, sagte Verkehrsminister Bernd Buchholz heute bei der Vorstellung des ersten Teils des Landesbauprogramms in Kiel. Saniert werden sollen demnach auch fast 16 Kilometer Fahrradwege und 7 Brücken. Zu den Vorhaben zählt unter anderem der Beginn des dreistreifigen Ausbaus der B5 zwischen Tönning und Husum (Nordfriesland) sowie die Sanierung der Landesstraße zwischen Großsolt und Böklund (Schleswig-Flensburg) oder der Neubau der Schleibrücke bei Lindaunis.

Buchholz erinnerte daran, dass die Landesstraßen in Schleswig-Holstein «über Jahrzehnte restlos auf Verschleiß gefahren» worden seien. Noch vor fünf Jahren habe der Sanierungsstau rund eine Milliarde Euro betragen. Davon sei bereits ein gutes Drittel abgetragen. Der Plan der Landesregierung sei es, bis 2030 zwischen 80 und 90 Prozent der Landesstraßen in einen guten Zustand zu bringen. Allerdings könnten kaum mehr als 100 Millionen Euro im Jahr verbaut werden. Das hänge mit der Zahl der Baustellen, dem Angebot an Bauleistung und Baupreisen zusammen.

Hier ein Mitschnitt der wesentlichen Teile der Online-Pressekonferenz:

Für Buchholz ist vor allem in den ländlichen Räumen der Erhalt des Straßennetzes wichtig. Nicht nur die Bewohner seien auf intakte Verkehrswege angewiesen, auch Gäste und die Wirtschaft. Außerdem wolle Schleswig-Holstein zum Fahrradtourismusland Nummer 1 in Deutschland werden.

Gemeinsam mit dem LBV.SH-Chef Torsten Conradt bat der Minister Autofahrer um Geduld und Fairness. Die Menschen auf den Baustellen arbeiteten bei Wind und Wetter für alle. «Bitte nehmen Sie also größte Rücksicht auf unsere mobilen Teams auf den Baustellen.»

Die Einzelbeschreibungen der 35 Projekte in den beiden nördlichsten Kreisen finden sich hier

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