Land schiebt Masken-Produktion der Firma „F&F Lasertechnik“ mit knapp einer Million Euro an

Firmenchef Sager (links) zeigt Buchholz und dem Chef des Clusters Life Science Nord, Hinrich Habeck, die Masken-Produktion im neuen Werk in Grube

Mit knapp 950.000 Euro aus einem EU-Fonds unterstützt das Land Schleswig-Holstein die Produktion von Atemschutzmasken bei der Firma „F&F Lasertechnik“ in Ostholstein. Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) überreichte den Förderbescheid heute den Geschäftsführern Jens Sager und Andreas Babbe. Das Unternehmen aus Neustadt, das ansonsten in der Metall- und Blechverarbeitung aktiv ist, war im vorigen Jahr mit einem neuen Werk in Grube in die Maskenproduktion eingestiegen. Dort fertigt es laut Sager 200.000 Masken pro Woche. 80 Prozent davon gingen an die Bundesländer, der Rest an Industrie und Handel. Exportmöglichkeiten würden ausgelotet.

F&F Lasertechnik trage maßgeblich dazu bei, die Versorgung mit persönlicher Schutzausrüstung innerhalb Deutschlands sicherzustellen, erklärte Buchholz. «Gleichzeitig werden neue Wirtschaftsbereiche erschlossen; das unterstützen wir gerne.» Das Unternehmen hat auch eine FFP-Maske für schwere Einsätze und höchste Schutzansprüche entwickelt. Am Anfang der Pandemie sei der Ruf nach heimischen Masken laut geworden, erläuterte Geschäftsführer Sager. «Einer Abhängigkeit von Schutzprodukten aus Asien wollten wir entgegentreten.» Der Produktionsaufbau ist mit rund 40 neuen Arbeitsplätzen verbunden.

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