Die weltweite Gründungswoche glänzt auch im echten Norden – Bund legt Mega-Fonds auf

Weltweit fand und findet in dieser Woche in über 190 Ländern die »Global Entrepreneurship Week 2023» statt. Auch Deutschland und natürlich auch Schleswig-Holstein sind dabei – unter anderem mit unserer Investitionsbank IB.SH als offizieller Partnerin der Aktion.

Passend dazu gab es denn auch heute für alle Gründerinnen und Gründer oder Gründungswillige gute Nachrichten aus Berlin : Der Bundesregierung ist es gelungen den neuen Wachstumsfonds Deutschland zur Unterstützung von Start-ups mit einer Milliarde Euro Wagniskapital zu füllen. Der Fonds habe diese Zielmarke sogar «leicht überschritten», hieß es heute von der staatlichen Förderbank KfW. Sie will den Fonds am kommenden Mittwoch gemeinsam mit Vertretern der Bundesregierung vorstellen. Es handle sich um einen der größten Wagniskapital-Dachfonds in Europa.

Hier ein paar Stimmen und Impressionen – Video starten…

Aufgegleist hatten den Fonds das Wirtschafts- und Finanzministerium, um den Start-up-Standort Deutschland nach vorn zu bringen. Start-ups fällt es nach den Worten von Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen angesichts der gestiegenen Zinsen und zurückhaltender Investoren im Zuge des Ukraine-Kriegs immer schwerer, Geld einzuwerben. Gerade bei großen Finanzierungsrunden in der späten Phase seien deutsche Start-ups meist auf angelsächsische Investoren angewiesen. Zudem gehen vielversprechende Wachstumsfirmen oft zum Börsengang in die USA, um näher an große Geldgeber zu rücken.

Aufmerksame Gäste im InnoPier- Hoch über den Dächern Kiels

Einen winzigen Hauch von Silicon Valley ließen sich Madsen und andere Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung heute auch im ehemaligen Landesbank-Gebäude am Kleinen Kiel um die Nase wehen. Beim StartUp SH Summit präsentierte der Verein StartUp SH die diesjährigen Höhepunkte aus der Gründungsszene Schleswig-Holsteins.

StartUp.SH-Chefin Anke Rasmus (links) mit Mitstreiterinnen und Gästen

Wie Madsen weiter sagte, leisten die schleswig-holsteinischen Projektpartner einen wichtigen Beitrag, um den echten Norden als attraktiven Gründungs- und Wirtschaftsstandort zu festigen. «Das Partnerkonsortium aus acht Hochschulen, drei hochschulnahen Institutionen, zwei Technologie- und Gründungszentren und einer landesweiten Wirtschaftsförderung verfügt über die Expertise, die wichtigen Spezialisierungsfelder des Landes basierend auf der regionalen Innovationsstrategie im Gründungskontext zu stärken», so der Minister.

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