Nach dem Druck ein erster Ruck: DB bringt ab nächster Woche Marschbahn in Schuss

Manchmal hilft Druck eben doch: Knapp anderthalb Jahre, nachdem Verkehrsminister Bernd Buchholz wegen der Zustände auf der Sylt-Strecke die ersten Sondermalus-Zahlungen gegen die DB-Regio verhängt hat, laufen nun pünktlich die ersten Verbesserungsarbeiten an. Die Strecke Hamburg-Westerland wird aufwendig saniert und modernisiert. Insgesamt 160 Millionen Euro will die Bahn dafür in den kommenden vier Jahren investieren.

Für Bernd Buchholz – und hoffentlich für viele Westküsten-Bewohner ebenso – die „Meldung der Woche“ (Video starten)

Land fördert Verbund-Netzwerk zu Erneuerbaren Energien mit 1,6 Millionen Euro

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien – Bioenergie, Geothermie, Wasserkraft, Solarenergie sowie Windenergie an Land und auf See – ist ein Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende. Die Landesregierung will auf breiter Front Innovationen, Arbeitsplätze und Wertschöpfung auf diesem Sektor realisieren. Dazu fördert das Land Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE) sowie das Kompetenzzentrum EEK.SH, ein Netzwerk um die Hochschulen beim Technologietransfer und in der Zusammenarbeit mit Unternehmen zu unterstützen.

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Buchholz (2.v.l.) bei der Bescheidübergabe an EEK.SH-Projektleiter Wolfgang Bonn sowie Björn Lehmann-Matthaei  und Alois Schaffarczyk (links)

Wirtschafts- und Technologieminister Dr. Bernd Buchholz überreichte dazu heute auf den New Energy Days in Husum einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro an EEK.SH-Projektleiter Dr. Wolfgang Bonn sowie Björn Lehmann-Matthaei, Geschäftsführer der Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH und Professor Alois Schaffarczyk, Sprecher des Kompetenzzentrums. Eine Millionen Euro stammen von der EU, der Rest sind Landesmittel.

Buchholz sagte dazu (Audio starten – „im Browser anhören“)

Buchholz sagte weiter: „Für mich spielt das Kompetenzzentrum bei der Umsetzung der regionalen Innovationsstrategie und der Industriepolitik Schleswig-Holsteins eine wichtige Rolle. Die Verwertung des mit erneuerbaren Energien erzeugten Stroms durch eine Sektorenkopplung einschließlich der Erzeugung von Wasserstoff wird für die weitere wirtschaftliche Entwicklung im Lande bedeutsamer. Hier sehe ich noch viel Potenzial für innovative Mittelständler und Start-ups.“

Die Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH ist der Projektträger des EEK.SH. Das Kompetenzzentrum wird weitere vier Jahre aus dem Landesprogramm Wirtschaft mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Das EEK.SH ist in Schleswig-Holstein seit 2015 zentraler Ansprechpartner für den Wissens- und Technologietransfer im Bereich regenerativer Energien. Energiethemen wie E-Mobilität, Intelligentes Bauen, Wasserstoff, Bioökonomie und Digitalisierung werden in der zweiten Phase zusätzlich zum bestehenden Portfolio integriert, um Fragen zur Energieeffizienz und -koppelung, die eine energieträgerübergreifende und praxisorientierte Betrachtung des Themas in der Forschung notwendig machen, zu begegnen. Das Verbundprojekt der schleswig-holsteinischen Hochschulen begegnet damit den zu erwartenden Herausforderungen des Energiewendelandes.

„Der Wissens- und Technologietransfer ist dem EEK.SH ein zentrales Anliegen. Das Know-how der Hochschulen wird gebündelt und die verschiedenen Akteure miteinander vernetzt, um so wirtschaftlich nutzbare Innovationen aus der Forschung voranzubringen“, erläuterte EEK.SH-Sprecher Professor Schaffarczyk. Das EEK.SH initiiert Forschungsprojekte, vermittelt Fachkompetenzen, organisiert Veranstaltungsreihen und entwickelt ergänzende Weiterbildungsangebote zum hochschulischen Angebot.

Buchholz heute bei New-Energy-Days: Förderbescheid für das Kompetenzzentrum Erneuerbare Energie

Alles zu Erneuerbaren Energien: Die New-Energy-Days in Husum. Hier der Stand des Versorgers Hanse-Werk

Rückenwind für das Kompetenzzentrum Erneuerbare Energien und Klimaschutz Schleswig-Holstein, kurz EEK.SH: Bei seinem heutigen Besuch der New Energy Days in Husum wird Wirtschafts- und Technologieminister Dr. Bernd Buchholz für das Verbundprojekt einen Millionen-Förderbescheid überreichen. Die  Übergabe erfolgt als Pressetermin um 10.15 Uhr auf der Galerie in der Messe- und Kongresshalle in Husum (Am Messeplatz 12). Den Bescheid erhalten Björn Lehmann- Matthaei, Geschäftsführer der Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH und Professor Alois Schaffarczyk, einer der Sprecher des Kompetenzzentrums.

Es geht darum, Innovationen im Energiebereich zu ermöglichen und die Hochschulen beim Technologietransfer und in der Zusammenarbeit mit schleswig-holsteinischen Unternehmen zu unterstützen. Das EEK.SH ist ein Verbundprojekt von derzeit fünf schleswig-holsteinischer Hochschulen und versteht sich als zentraler Ansprechpartner für hochschulübergreifende Forschungsprojekte sowie Weiterbildungsangebote und Veranstaltungsreihen rund um regenerative Energien. 

Hervorgegangen aus den Kompetenzzentren Windenergie und Biomassenutzung deckt das thematische Spektrum des EEK.SH neben sämtlichen energieformspezifischen auch energieträgerübergreifende Aspekte der Erneuerbaren Energien ab. Neben Querschnittsthemen beschäftigt sich das EEK.SH unter anderem mit Themen zu nachwachsenden Rohstoffen und der stofflichen Nutzung.

Buchholz & Bunge zufrieden mit Januar-Zahlen: Tourismus-Boom schwappt in die Nebensaison

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Der Tourismus in Schleswig-Holstein hat im Januar ein Wachstum verzeichnet. Insgesamt seien in dem Wintermonat 305 000 Übernachtungsgäste in den größeren Unterkünften des Landes und auf den Campingplätzen angekommen, teilte das Statistikamt Nord am Donnerstag mit. Das Gästeaufkommen stieg somit gegenüber Januar 2018 um 4,7 Prozent. Die Zahl der gebuchten Übernachtungen betrug rund eine Million. Dies sind 5,3 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

Tourismusminister Bernd Buchholz freute sich über die Zahlen. Sie zeigten, dass Schleswig-Holstein zu jeder Jahreszeit ein attraktives Urlaubsland sei. «Das kontinuierliche Engagement der touristischen Akteure und die Investitionen in die touristische Infrastruktur führen zu einer Stärkung der Nebensaison. Genau das war und ist unser Ziel.» Dennoch ist nach Ansicht des Ministers noch Luft nach oben – vor allem auch im Binnenlandtourismus: «Dass wir großartige Küsten an Nord- und Ostsee haben, das ist weithin bekannt. Manche Schätze im Binnenland hingegen wollen erst noch entdeckt werden.»

Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TA.SH), sagte, «der seit mehreren Jahren zu verzeichnende Anstieg in den traditionell schwächeren Monaten November bis April ist für alle Beteiligten sehr erfreulich und belegt, dass wir auf dem richtigen Weg sind». Damit das Gästeaufkommen aber gerade zum Jahresanfang weiter zunehme, sei neben komfortablen Unterkünften auch das touristische Angebot vor Ort wichtig.

Rohlfs besucht Plöner AWO-Projekt: „Potenzial von Menschen mit Migrationshintergrund nutzen“

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Arbeits-Staatssekretär Rohlfs (Mitte) mit Projekt-Teilnehmerinnen und Jobcenter-Geschäftsführer Michael Westerfeld vor der AWO-Geschäftsstelle in Plön

Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund sind nach Ansicht von Arbeits-Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs trotz erster sichtbarer Erfolge auf dem Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein nach wie vor unterrepräsentiert: „Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels wollen und müssen wir das Potenzial dieser Menschen nutzen – im Interesse jedes Einzelnen, aber auch im gesellschaftspolitischen Interesse“, sagte Rohlfs heute (20. März) beim Besuch des AWO-Projekts „Ich bin dabei“ in Plön. Das im Januar gestartete Projekt unterstützt Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Weg in den ersten Arbeitsmarkt. Landesweit gibt es zwölf weitere Projekte dieser Art, die im Rahmen des „Landesprogramm Arbeit“ mit insgesamt 4,7 Millionen Euro aus Mitteln der EU und des Landes gefördert werden.

jobcenterWie Rohlfs bei seinem Besuch sagte, halte er den Schwerpunkt der neuen Projekte für richtig gewählt: „Der Fachkräftemangel ist mittlerweile in nahezu allen Branchen spürbar und kann durch Zuwanderung zumindest in Teilen gedeckt werden.“ Allerdings gebe es auch eine Reihe von Problemen, die den Betroffenen den Weg auf den ersten Arbeitsmarkt verbauen. „Dabei handelt es sich vor allem um Sprachprobleme, aber auch um fehlende soziale Beziehungen, ungewohnte soziale und kulturelle Umgangsweisen sowie die ungeklärte Anerkennung von mitgebrachten Qualifikationen“, so der Staatssekretär.

Im Rahmen des Projektes „Ich bin dabei“ werden Menschen aus Syrien, Eritrea, Afghanistan, Irak, dem Kosovo und anderen Staaten auf ihrem Weg in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung eng begleitet. Die Zielgruppe umfasst Menschen mit Migrationshintergrund, die als langzeitarbeitslos bei einem Jobcenter im Kreis Plön gemeldet und mindestens 25 Jahre alt sind. „Wichtig ist vor allem, dass die Menschen ihre Situation auch wirklich verändern möchten. Daher ist das Projekt auf eine freiwillige Teilnahme ausgelegt. So ist die Motivation höher und wir Projektmitarbeiter können die Teilnehmenden mit all unserer Erfahrung unterstützen“, erläutert Projektleiter Matthias Burger.

Die Teilnehmer weisen laut Burger sehr unterschiedliche, oftmals multiple Problemlagen auf: „Jede individuelle Geschichte der einzelnen Menschen, die von uns betreut werden, berührt uns immer auch auf der emotionalen Ebene und ist die Motivation für unsere tägliche Arbeit.“

awo1Menschen, die in dem Projekt betreut werden, benötigen unterschiedlichste Formen der Unterstützung, ob bei Behördengängen oder auch in der Entwicklung einer persönlichen Mobilitätsstrategie sowie realistischer beruflicher Perspektiven. In vielen Fällen geht es darum, die eigenen Potenziale zu erkennen und nutzbar zu machen. Jobcenter-Geschäftsführer Michael Westerfeld unterstützt das neue ESF Projekt: „Dieses Projekt ermöglicht eine sehr intensive Betreuung von Menschen, die bereits seit längerer Zeit nicht mehr berufstätig waren und ist eine gute Ergänzung zu unseren gängigen Arbeitsmarktinstrumenten.“ Für die Teilnehmenden mit Migrationshintergrund sei der lange Förderzeitraum sinnvoll, um ihnen ein umfassendes Bild von den Anforderungen des hiesigen Arbeitsmarktes zu geben und damit die Integrationschancen zu erhöhen. Auch die Möglichkeit einer begleitenden Unterstützung  – etwa zu Fragen der Kinderbetreuung oder Wohnraumbeschaffung – sei hilfreich, eine dauerhafte Einbindung in die Gesellschaft zu erreichen, so Westerfeld

Spitzenbilanz der Investitionsbank IB.SH: Wirtschaft mit 2,2 Milliarden Euro versorgt

Startkes Fundament: Nicht nur die Baubranche profitiert von der IB.SH.

Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) hat die Wirtschaft im nördlichsten Bundesland im vergangenen Jahr mit 2,2 Milliarden Euro unterstützt. Mit den Geldern wurden Vorhaben in den Bereichen Wohnungsbau, Wirtschaftsförderung, Kommunalförderung sowie Arbeitsmarkt- und Infrastrukturförderung auf den Weg gebracht, wie die Bank heute in Kiel mitteilte. Mit dem Geschäftsergebnis sei die IB.SH sehr zufrieden und gut gerüstet, sagte Vorstandschef Erk Westermann-Lammers. Auch Wirtschaftsminister Bernd Buchholz sprach von einer hervorragenden Bilanz, die die zentrale Rolle der IB.SH für die schleswig-holsteinische Volkswirtschaft untermauere.

Ein Schwerpunkt der vergangenen Jahre war die Förderung des Mietwohnungsbaus. In der Wohnraumförderperiode 2015 – 2018 wurden Förderdarlehen in Höhe von 506 Millionen Euro bereitgestellt. Mit der Förderung wurden demnach 4500 Mietwohnungen in Schleswig-Holstein neu gebaut und mehr als eine Milliarde Euro Gesamtinvestitionen ausgelöst. Zudem seien zwischen 2015 und 2018 jährlich rund 5000 neue geförderte Einfamilienhäuser entstanden. «Damit konnten wir im vergangenen Jahr die Wohnraumförderperiode 2015-2018 sehr erfolgreich abschließen», sagte Westermann-Lammers.
Dem Mittelstand stellte die Förderbank 2018 rund 508 Millionen Euro zur Verfügung (2017: 591). An Kommunen und kommunale Unternehmen wurden 508 Millionen (2017: 539) vergeben. In der Arbeitsmarkt- und Infrastrukturförderung sowie der EU-Förderung wurden 306 Millionen Euro (2017: 309) bewilligt.

Die Bilanzsumme überstieg den Angaben zufolge erstmals die 20-Milliarden-Euro-Marke. Der Zinsüberschuss stieg auf 121 Millionen Euro (2017:108). Die Gesamtkapitalquote beträgt 19,5 Prozent (2017 : 19,3). Damit ist die wirtschaftliche Lage stabil, wie die Bank weiter mitteilte. Für 2019 zeichnen sich als Schwerpunkte erneut die Schaffung bezahlbaren Wohnraums sowie die Themen digitaler Wandel und Unternehmensnachfolge.

Damit SH keine zündende Geschäftsidee verloren geht: Neue Runde im Startup-Wettbewerb

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Im Schulterschluss für mehr Gründungsgeschehen im echten Norden (v.l.): Börrje Schneider, Bernd Buchholz, Nadine Sydow, Martin Fischbock, Axel Schulz und Anke Rasmus

Bühne frei für die zweite Runde des 2018 ins Leben gerufenen landesweiten Startup-Wettbewerbs „Überflieger“: Die drei Vereine „The Bay Areas“, der „Marketing Club Schleswig-Holstein“ sowie „StartUp SH“ loben gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium erneut Preise für zündende Geschäftsideen aus. „Mit ihrem hohen ideellen wie auch finanziellen Engagement haben sich die drei Vereine auf den Weg gemacht, den Nährboden für ein starkes Gründungsland Schleswig-Holstein zu bestellen und zugleich die Partnerschaft der Städte und Regionen Kiel und San Francisco mit frischen Ideen zu vertiefen“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz heute in Kiel. Gemeinsames Ziel sei vor allem, dass mehr Menschen erfolgreiche Wachstumsunternehmen gründen.

img_1996Nach den Worten von Buchholz habe es bei rund 26.000 Gewerbeanmeldungen im Jahr 2017 in Schleswig-Holstein rund 12.100 Gründungen gegeben, davon 9.700 im gewerblichen Bereich, 2.300 in den Freien Berufen sowie rund 100 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft. Aktuelle Zahlen des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) für 2018 liegen erst im April vor. „Ich wage aber die Prognose, dass Schleswig-Holstein wie schon 2017 bei der Gründungsintensität im Vergleich der Flächenländer mit Hessen und Nordrhein-Westfalen erneut zu den Top-3 gehören wird. Denn wir haben ein sehr dynamisches Gründungsgeschehen im Land“, sagte Buchholz.

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Anke Rasmus – Vorsitzende des Vereins StartUp.SH beim Pressegespräch

Nach den Worten von Dr. Anke Rasmus, Vorsitzende von StartUp SH, bekommen innovative Startups über den Wettbewerb die Chance, ihre Ideen einer hochkarätigen Runde zu präsentieren. Beim Finale werden sechs Gründerinnen und Gründer einer Jury ihre Konzepte präsentieren. Der Preis: Die Teilnahme an einer Reise nach San Francisco und ins Silicon Valley, dem Mekka der Startups. Zusätzlich gibt es einen Sonderpreis: Für das Startup Camp des Wirtschaftsministeriums (26. bis 30. August) gibt es eine so genannte Wildcard, sie beinhaltet die einwöchige Teilnahme an der beliebten Coaching-Veranstaltung.

Hier das Pressegespräch als Live-Mitschnitt

Bewerben können sich Startups, die nicht älter als drei Jahre sind und ihren Firmensitz in Schleswig-Holstein haben. Jedes Startup schickt dazu ein Motivationsschreiben und ein Pitchdeck an: wettbewerb@startupsh.de.

Und das sagen die letztjährigen Überfliegersieger zum Wettbewerb: „Ich fand die Reise für mich persönlich unglaublich wichtig, um mich mit mehr Menschen in Schleswig-Holstein zu vernetzen, die eine ähnliche Denkweise haben“, so das Fazit von Martin Fischbock (www.light-instruments.de).

Nadine Sydow (www.solvoluta.de): „Die Gespräche mit den Mitreisenden sowie den deutschen Unternehmern im Valley haben bei mir den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen. San Francisco mit dem Überflieger-Wettbewerb ist wie eine Mut-Injektion für Startups.“

Auch in diesem Jahr gibt es wieder zahlreiche Unterstützer und Sponsoren: So wird die Reise vom 13. bis 19. Oktober 2019 von dem Startup-Spezialisten tec.tours gesponsert. Weitere Aktive: Landeshauptstadt Kiel, IB.SH, MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein mbH, W. Doose Werkzeug-Vorrichtungsbau GmbH + Co. KG, EUROCON, Ewoldt & Rösler Consultants GmbH, KPS-Concepts GmbH, ICS Festival Service GmbH, fat IT Solutions, Kieler Wirtschaftsförderung GmbH (KiWi), AMC Solutions, crearte, Mentoren für Schleswig-Holstein e.V. sowie Ströer.

 

 

 

Rückenwind für das Wir-Gefühl im echten Norden

Die amerikanische Unternehmer-Legende Henry Ford hat einmal gesagt: Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen. Auch Schleswig-Holstein rührt wacker seine Werbetrommel – und zwar inzwischen recht geschlossen unter der Dachmarke „Schleswig-Holstein. Der echte Norden.“

Nach dem erfolgreichen Verlauf der Wirtschafts-Kampagne rücken in einem zweiten Schritt nun die „Nordlichter“ selbst in den Fokus unserer Kampagne. Bitte mitmachen, heißt dazu die Devise. Alles Weitere dazu erläutert Wirtschaftsminister Bernd Buchholz selbst in seiner „Meldung der Woche“ (Video starten)

LNG-Import-Terminal in Brunsbüttel: Altmaier bei SH-Besuch vorsichtig optimistisch

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Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ist vorsichtig optimistisch, dass ein Import-Terminal für verflüssigtes Erdgas (LNG) in Brunsbüttel realisiert werden kann. Das private Konsortium, das letztlich über die Investition entscheiden werde, sei bereits sehr weit, sagte Altmaier heute nach einer Klausurtagung mit der CDU-Landtagsfraktion in Norderstedt. Die Bundesregierung unterstütze das Projekt, indem sie möglicherweise Fördermittel bereitstelle sowie eine Anbindung Brunsbüttels an das deutsche Gasnetz auf Kosten der Netzbetreiber sicherstelle. Das entlastet die privaten Investoren.

Wirtschaftsminister Bernd Buchholz versicherte unterdessen, dass das Land seinen Beitrag zu dem Millionen-Investment an der Westküste leisten werde. Es werde aktuell mit Hochdruck an den notwendigen planerischen Weichenstellungen gearbeitet.

Altmaier hält auch zwei LNG-Terminals für möglich, wenn sich die Investoren dafür entscheiden. Neben Brunsbüttel wollen auch Stade und Wilhelmshaven in Niedersachsen ein solches Terminal bauen, das rund 500 Millionen Euro kostet. Deutschland benötige sowohl das Pipeline-Gas aus Russland als auch weitere Versorgungsquellen im Nahen und Mittleren Osten oder anderswo. Die Förderung in den bisherigen Lieferländern wie den Niederlanden gehe zurück; gleichzeitig steige der deutsche Gasbedarf.

Notiz-Blog der Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus