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Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus (MWVATT) des Landes Schleswig-Holstein - Harald Haase

2,3 Millionen für Sanierung der Velo-Routen: Bund und Land bringen Kieler Radwege in Schuss

Bund und Land bringen den Radverkehr in Kiel weiter auf die Überholspur: Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen überreichte heute am Rande einer Radverkehrs-Fachtagung in Kiel an Oberbürgermeister Ulf Kämpfer Förderbescheide für drei Sanierungs-Großprojekte im Wert von knapp 2,3 Millionen Euro. Mit dem Geld sollen die Velorouten der Landeshauptstadt in drei Abschnitten auf knapp 15 Kilometern grundlegend saniert werden. Insgesamt werden knapp drei Millionen Euro investiert. Das Geld stammt zum größten Teil aus dem Bundesprogramm „Stadt und Land“.

Holte sich den Förderbescheid auf dem Rad ab: Kiels OB Ulf Kämpfer vor der Wunderino-Arena mit Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen

„Mit der Förderung helfen wir der Landeshauptstadt – die nach Lübeck bislang beste Kundin des Bundesprogramms ist – den Radverkehrsanteil von derzeit rund 22 Prozent auf 25 Prozent im Jahr 2025 anzuheben“, sagte Madsen. Oberbürgermeister Kämpfer bedankte sich für die Bescheide und sagte: „Die geplante Steigerung auf 25 Prozent ist ein ehrgeiziges Ziel für Kiel.  Wir haben schon mit der Veloroute 10 und vielen anderen Fahrradstraßen gezeigt, dass wir dabei auf einem sehr guten Weg sind. Mit den Fördergeldern aus dem Land können wir nun auch den asphaltierten Radwegebestand verbessern. Lastenräder, Fahrräder mit Anhängern und Pedelecs brauchen breitere Radwege mit einem besseren Untergrund. Dafür setzen wir die Mittel aus dem Land ein und sorgen so dafür, dass noch mehr Kielerinnen und Kieler vom Auto aufs Rad umsteigen. Unsere Mobilitätswende ist wiederum ein wichtiger Beitrag für unseren ‚Masterplan Klimaschutz 100 Prozent für die Landeshauptstadt Kiel’“, so Kämpfer.

Foto: Frank Molter

Weiter sagte Madsen – Audio starten, Pfeil klicken…

Wie Madsen und Kämpfer weiter erläuterten, gehe es vor allem darum, parallel zu zahlreichen Neubauvorhaben den asphaltierten Radwegebestand der Landeshauptstadt zu verbessern. Der Radverkehr in Kiel sei durch eine sichtlich zunehmende Anzahl von Lastenrädern, Fahrrädern mit Anhängern sowie Pedelecs mit neuen Sicherheits- und Fahrkomfortansprüchen konfrontiert: „Radwegebreiten, die Beschaffenheit des Untergrundes und Kurvenradien sind dabei zentral“, so Madsen.

Bei den drei geförderten Vorhaben handelt es sich um:

  • Velorouten-Sanierung auf insgesamt fünf Kilometern Länge im Bereich Koppelberg, Schünemannredder, Prinz-Heinrich-Str. Nord, Prinz-Heinrich-Str. West, Holtenauer Straße, Schützenwall, Ostring und Konrad-Adenauer-Damm. Gesamtinvestitionen 973.000 Euro, Förderung 836.000 Euro.
  • Velorouten-Sanierung auf 4,8 Kilometern im Bereich Friedrichsruher Weg, Fördestraße Süd, Steenbeker Weg, Tröndelweg, Preetzer Chaussee, Wellseedamm. Gesamtinvestitionen 935.500 Euro, Förderung 737.500 Euro.
  • Velorouten-Sanierung auf 4,6 Kilometern im Bereich Fördestraße Nord, Prinz-Heinrich-Straße Ost, Westring, Esmarchstraße, Skandinaviendamm, Klausdorfer Weg. Gesamtinvestition 846.600 Euro, Förderung: 698.000 Euro.

Bei der Radverkehrstagung in der Kieler Wunderino-Arena erinnerte Madsen heute vor rund 150 Fachleuten aus Kommunalpolitik und Verbänden daran, dass die Landesregierung ihre Radstrategie 2030 in diesem Jahr erstmals einer Wirkungskontrolle unterzogen habe. „Und das Ergebnis ist ermutigend, denn alle drei Oberziele der Strategie weisen einen positiven Trend auf“, so der Minister. So sei der Radverkehrsanteil am Verkehr steigend, der Radtourismus in Schleswig-Holstein immer beliebter und die Verkehrsunfallzahlen rückläufig.

Zahlen zur Evaluierung:

  • Der landesweite Radverkehrsanteil (Modal-Split-Anteil) im Land konnte gegenüber dem Ausgangsjahr 2017 (rd. 13 %) erhöht werden. Das Teilziel, den Wert bis 2022 auf mindestens 15 % zu steigern, wurde erreicht (2021: 16,5 %, 2020: 14,8 %).
  • Die Zahl der Radverkehrsunfälle mit Schwerverletzten ist 2021 gegenüber 2020 um 6,9 % gesunken (2021: 564 Menschen, 2020: 606 Menschen) bei gleichzeitiger Erhöhung des landesweiten Radverkehrsanteils. Bei Radverkehrsunfällen mit Todesfolge ist 2021 ein Rückgang von 68,8 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen (2021: 5 Getötete, 2020: 16 Getötete).

Das Ziel, Schleswig-Holstein bis 2030 unter die Top-3-Länder im Radtourismus zu bringen, befindet sich auf einem guten Weg (2022: Platz 6, 2020: Platz 7)                                                       

Technologischer Sprung für Klimaforscher: Hereon-Plattform in Geesthacht in Betrieb

Mit Dr. Iris Ulrich vom Hereon und Lauenburgs Bürgermeister Olaf Schulze (links) nahm Madsen gestern die neue Plattform in Betrieb

Mit einer schwimmenden Forschungsplattform wollen Forscher des Helmholtz-Zentrums Hereon in Geesthacht künftig das Wasser der Elbe noch genauer untersuchen. «Mit der Forschungsplattform Tesperhude können wir die Elbe besser verstehen und auf Veränderungen wie etwa Extremwetterereignisse schneller reagieren», sagte Schleswig-Holsteins Wirtschafts- und Technologieminister  Claus Ruhe Madsen gestern zur Inbetriebnahme der Plattform. Die Kosten des Projekts betragen insgesamt 1,5 Millionen Euro. Davon stammt gut ein Drittel aus Fördermitteln der EU und des Landes Schleswig-Holstein.

Die Plattform liefert  den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nach den Worten von Dr. Iris Ulrich vom Helmholtz-Zentrums kontinuierliche, hochaufgelöste und zeitnahe Daten zu verschiedenen Stoffen im Wasser. Die dort erfassten Stoffe gelangten über das Wehr Geesthacht in die Tideelbe und seien auch relevant für den Hamburger Hafen und den gesamten Wasserweg bis zur Nordsee.

Minister Madsen sagte nach seinem Besuch – Audio starten, Pfeil klicken…

Gemessen werden beispielsweise Abfluss und Strömungen, Nährstoffe, Schwebstoffe, Mikroalgen, Treibhausgase und ausgewählte Schadstoffe. Die Plattform werde wichtige Hinweise über den Transport von Substanzen – wie etwa Nähr- und Schadstoffe – in der Elbe liefern, sagt Helmholtz-Abteilungsleiter Volker Dzaak. Die ausführende Werft für den Schwimmponton war die Lauenburger Hitzler-Werft, wo derzeit auch das neue Hereon-Forschungsschiff „Ludwig Prandtl II“ entsteht.

Nord-Länder fordern „Zeitenwende“ im Schiffbau und rasche Umsetzung des Rüstungsprogramms

In einem Appell an den Bund haben die fünf norddeutschen Wirtschafts- und Verkehrsminister eine Zeitenwende für die Schiffbauindustrie gefordert. Sie plädieren für eine bessere Baufinanzierung für Offshore-Windanlagen und Anreize zum Umbau der Handelsflotten in Richtung klimaneutrale Schifffahrt.

«Wir sind uns einig, dass besonders in der maritimen Industrie gezeigt werden kann, dass die Verbindung von ambitionierten Klimaschutzmaßnahmen mit wirtschaftlichem Erfolg gelingen kann. In diesem Rahmen können die Werften und Zulieferer künftig einen gewichtigen Beitrag für die deutsche Energiewende, für die Nutzung der Offshore-Windenergie, für die Logistik erneuerbarer Kraftstoffe sowie den Umbau der Handelsflotte hin zu Klimaneutralität und Effizienz leisten», sagte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen. Das aktuelle politische Ziel Deutschlands und der EU, die Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, insbesondere Erdgas, auf Dauer zu beseitigen, sei ohne eine leistungsstarke maritime Wirtschaft nicht erreichbar. Nicht zuletzt deshalb müsse die Bundesregierung auch rasch ihr 100-Milliarden-Rüstungsprogramm auf den Weg bringen, so Madsen.

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Reinhard Meyer, der den Appell an den Bund angeregt hatte, sagte: «Der Branche kommt sowohl bei den klimapolitischen als auch sicherheitspolitischen Veränderungen eine Schlüsselrolle zu.»  Neben Meyer und Madsen unterzeichneten auch ihre Amtskollegen aus Hamburg, Niedersachsen und Bremen sowie der Verband für Schiffbau und Meerestechnik, die IG Metall Küste und die Industrie- und Handelskammer Nord den Appell.

Madsen vor einem U-Boot-Neubau der Kieler Werft TKMS

Mit Blick auf das vom Bund infolge des Ukraine-Kriegs aufgesetzte Sondervermögen „Bundeswehr“ in Höhe von 100 Milliarden Euro sagte Madsen: «Das ist ein sehr wichtiger und richtiger Schritt, denn gerade dem Ostseeraum wird künftig eine besondere strategische Bedeutung zukommen. Das erzwingt eine deutliche Verstärkung und Modernisierung der Fähigkeiten der deutschen Marine. Die wenigen Werften in Deutschland, die im Marineschiffbau noch aktiv sind, brauchen Planungssicherheit und eine Perspektive. Nur so kann sichergestellt werden, dass dringend notwendige Investitionen auch stattfinden, die Stärken Deutschlands in Forschung und Entwicklung ausgebaut und die vielen Tausend Arbeitsplätze erhalten werden.»

Schulterschluss für eine Zeitenwende im Schiffbau (v.l.): Michael Westhagemann (Hamburg), Claudia Müller (Maritime Koordinatorin), Heiko Messerschmidt (IG Metall), Kristina Vogt (Bremen), Alexander Anders (IHK Nord) und Minister Madsen

Hintergrund: Erste Werften erwägen aktuell eine Reduzierung ihrer Schiffbaukapazitäten, weil diese nicht einfach verlustbringend freigehalten werden können. «Und die Erfahrung zeigt, dass strategische Schiffbaukapazitäten, die einmal verloren gegangen sind, nie wieder zurückkehren.»

Auch industriepolitisch ist es nach den Worten Madsens entscheidend, dass die Nord-Werften auch kurzfristig am 100-Milliarden-Paket partizipieren. Aus seiner Sicht sei vor allem die Vergabe eines 3. Loses der geplanten Marine-Korvetten vom Typ K 130 wichtig.

Madsen sagte nach der Konferenz im Gespräch mit Journalisten weiter – Audio starten, Pfeil klicken…

«Es kann nicht sein, dass ein Großteil der Wertschöpfung aus dem Sonderprogramm im Ausland ausgelöst wird, während vieler unserer Werften dringend Aufträge benötigen», so Madsen. Sollte allerdings aus sicherheitspolitischen Erwägungen eine Vergabe ins Ausland erfolgen, müsse der Bund als Auftragsgeber sicherstellen, «dass unsere heimischen Unternehmen über eindeutige local content-Regelungen an der ausgelösten Wertschöpfung zumindest teilhaben können und auf diesem Wege auch ihre Innovationsfähigkeit gestärkt wird». Darüber hinaus sei wichtig, dass für Wartungen und Instandsetzungen der neu zu beschaffenden Schiffe  ausschließlich inländische Werften beauftragt werden.

Die Koordinatorin der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus, Claudia Müller, sprach nach der Konferenz von einem guten Austausch. Die Bedeutung der maritimen Wirtschaft für die Energiesicherheit sei deutschlandweit ins Bewusstsein gerückt. Mit den Landesministern sei sie sich einig, dass die Planung beschleunigt, die Finanzierung verbessert und die lokale Wertschöpfung gesichert werden müsse.

Madsen dankt Bund: Lübeck erhält 850.000 Euro für den landesweit ersten Radschnellweg

Für die Planung des ersten Radschnellwegs in Schleswig-Holstein erhält die Hansestadt Lübeck 850.000 Euro. Wie Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen heute mitteilte, stellt das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) davon knapp 713.000 Euro für die Planungen des ersten, rund 2,4 km langen Abschnitts entlang der Ratzeburger Allee zwischen Mühlentorkreisel und Stadtweide bereit. „Es ist der erste Radschnellweg, der vom Bund gefördert und von uns mit knapp 143.000 Euro mitfinanziert wird“, sagte Madsen. Der Baubeginn sei für 2024 geplant, die Fertigstellung des ersten Streckenabschnitt ist für Ende 2026 geplant.

Wie Madsen weiter erläuterte, handele es sich um das erste Teilstück eines 13,4 Kilometer langen Radschnellwegs, der zukünftig das Lübecker Stadtgebiet von Nord nach Süd durchqueren soll – beginnend in Bad Schwartau (Kreis Ostholstein) bis nach Groß Grönau (Kreis Herzogtum Lauenburg). „Und bis 2030 will der Bund allein für Schleswig-Holstein rund 14,4 Millionen Euro für Radschnellwege zur Verfügung stellen – damit werden wir hoffentlich erreichen, dass das Rad auch für viele Berufstätige zur dauerhaften Alternative zum Auto wird“, so Madsen. Bereits heute seien teilweise mehr als 6000 Radfahrerinnen und Radfahrer an der Ratzeburger Allee unterwegs. Madsen: „Für den zukünftigen Radschnellweg sind Verkehrsstärken von über 10.000 Radfahrenden am Tag prognostiziert. Das zeigt, dass Schnellwege ein wichtiger Baustein sind, um den Radverkehrsanteil nachhaltig zu erhöhen und die Menschen komfortabel und sicher unterwegs sein zu lassen.“

Schleswig-Holsteins Verkehres-Staatssekretär Tobias von der Heide sagte zu der Förderentscheidung – Audio starten, Pfeil klicken…

Die geplante Trasse in Lübeck ist Teil des Radschnellnetzes der Metropolregion Hamburg. Auf insgesamt 300 Kilometern sollen zukünftig neun Radschnellwege als Radschnellnetz in der gesamten Metropolregion die Mobilitätswende unterstützen. Die Zielpunkte der vier aus Schleswig-Holstein auf Hamburg zulaufenden Radschnellwege liegen in Bad Bramstedt, Ahrensburg, Geesthacht und Elmshorn. Sie sollen sich auszeichnen durch eine besondere Breite, um ein sicheres Überholen zu ermöglichen, aber vor allem auch durch nur sehr wenige Kreuzungen und Ampeln. Dadurch sollen Radfahrende von unterschiedlicher Geschwindigkeit jeweils deutlich schneller und komfortabler als bisher auch mittellange Strecken bewältigen können.

Der Bund stellt seit 2017 jährlich 25 Millionen Euro für Radschnellwege bereit. Im Zuge des beschlossenen Klimapaketes wurde diese Förderung für den Zeitraum von 2021 bis 2023 auf 50 Millionen Euro verdoppelt. Der Bund beteiligt sich mit durchschnittlich 75 Prozent an den Kosten für die Planung und den Bau. Gefördert werden auch der Umbau von Kreuzungspunkten sowie die Sicherheitsausstattung der Wege inklusive Beleuchtung. Interessierte Gemeinden bzw. Gemeindeverbände können beim jeweiligen Land Anträge stellen. Dieses beantragt dann die Bundesförderung.          

Heute Küsten-Konferenz – Madsen setzt 100-Milliarden-Paket der Marine auf die Tagesordnung

Nicht nur Thyssen-Krupp Marine Systems hofft auf rasche Planungssicherheit beim 100-Milliarden-Programm des Bundes

Die norddeutschen Wirtschafts- und Verkehrsminister kommen heute Vormittag im Hamburger Rathaus zusammen, um unter anderem über eine nationale Hafenstrategie zu beraten. Weitere Themen der Konferenz sind die Energiekrise, der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft, die Digitalisierung und der Einsatz künstlicher Intelligenz.

Schleswig-Holsteins Wirtschafts- und Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen hat zudem den aktuellen Stand der Planungen zum 100-Milliarden-Rüstungsprogramm der Bundesregierung auf die Tagesordnung gesetzt. Es geht dabei unter anderem um den Bau neuer Korvetten für die Bundesmarine. «Die wehrtechnische Industrie in unseren Ländern braucht rasch Planungssicherheit», so Madsen. Am 5. Dezember findet dazu in Schleswig-Holstein auch ein weiterer „Wehrtechnik-Gipfel“ statt.

Mecklenburg-Vorpommern will heute unterdessen einen Appell zur Stärkung der Schiffbauindustrie vorlegen. Im Anschluss an die Konferenz will sich zusammen mit den Ministern und Senatorinnen und Senatoren die Koordinatorin der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus, Claudia Müller, auf einer Pressekonferenz (13.00 Uhr) äußern.

Gestern war bekanntgeworden, dass der Disney-Konzern das unter dem Namen «Global Dream» bekannte Kreuzfahrtschiff der insolventen MV-Werften-Gruppe in Wismar kauft. Der Verkauf des Kreuzfahrtriesen hat für den Schiffbau-Standort Mecklenburg-Vorpommern eine große Bedeutung.

Madsen macht Dampf beim Ausbau der Bahnstrecke Elmshorn-Tornesch-Pinneberg

Madsen (Mitte) beim Ortstermin mit Gisela Hüllmann und ihren Mitstreitern von der BI „Starke Schiene“ (vorn) sowie den Landtagsabgeordneten Birte Glißmann und Marin Balasus

Rückenwind für den Ausbau der Bahnachse Elmshorn – Tornesch – Pinneberg: Wie Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen heute abend bei einem Ortstermin mit der Bürgerinitiative „Starke Schiene“ in Tornesch sagte, liege seit einigen Tagen eine unterschriftsreife Rahmenvereinbarung zur Erweiterung des Bahnhofs Elmshorn beim Bund und der DB AG vor. „Damit wird der notwendige und lang ersehnte Ausbau einen riesigen Schritt vorankommen“, sagte Madsen. Hiermit sei der Weg frei für die Realisierung einer wesentlich besseren Ausbauvariante für den Bahnhof Elmshorn als ursprünglich vom Bund vorgesehen.

Nach den Worten des Ministers habe das Land die Bahn überzeugen können, für die Erweiterung des Bahnhofs Elmshorn nicht die Minimallösung zu planen, sondern eine Variante, die zu einem viergleisigen Ausbau in Richtung Pinneberg besser passe. „Die Variante hat mehrere Vorteile. So werden zukünftig in beide Richtungen bahnsteiggleiche Umsteigemöglichkeiten geschaffen. Gleichzeitig können die Züge bei dieser Variante mit höheren Ein- und Ausfahrgeschwindigkeiten fahren und damit die Kapazität der Strecke erhöhen“, so Madsen. Die Überholmöglichkeit und die Entzerrung der Verkehre nach Kiel und Westerland könnten zudem durch die großzügige Variante bereits auf der Südseite des Elmshorner Bahnhofes stattfinden, was den Knoten stärker entlaste. Wesentlicher Vorteil sei die so genannte Aufwärtskompatibilität zu den Ausbauplanungen zwischen Pinneberg und Elmshorn.

Laut Madsen übernimmt das Land die zusätzlichen Kosten in Höhe von knapp sechs Millionen Euro, die bei der angestrebten Variante entstehen. Der Vertrag zwischen der DB und dem Land sei endverhandelt, müsse aber noch vom Bundesverkehrsministerium unterzeichnet werden.

Parallel soll auch der viergleisige Ausbau zwischen Pinneberg und Elmshorn in Kürze einen großen Schritt vorankommen. „Auch wenn noch nicht endgültig geklärt ist, ob auf den zusätzlichen Gleisen ausschließlich S-Bahn-Züge oder auch Regionalzüge fahren werden, soll Anfang nächsten Jahres eine Planungsvereinbarung zwischen Land und der DB AG unterzeichnet werden“, so der Minister. „Damit können dann erste Planungen unabhängig von der Nutzung der zusätzlichen Gleise angepackt werden.“ Daneben werde weiterhin mit Hochdruck an einer Gesamtabwägung zusammen mit Hamburg gearbeitet, damit die endgültige Entscheidung über die Nutzung der Gleise im Laufe des nächsten Jahres erfolgen könne.

Hintergrund:

Im Rahmen der „Knotenstudie Hamburg“ wurde auch die Maßnahme „Ausbau des Bahnhofs Elmshorn“ im November 2018 in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgestuft. Nach einer umfangreichen Variantenbetrachtung durch die DB Netz AG standen noch zwei Varianten zur Auswahl:

  1. Die so genannte Variante „V5opt“ mit einem zusätzlichen Außenbahnsteig westlich der Bestandsanlagen Elmshorn sowie einer Optimierung der Überholgleise für den Güterverkehr und
  2. Variante „V6“ mit einer grundlegenden Neustrukturierung des Knoten Elmshorn mit zwei Mittelbahnsteigen.

Der Bund präferierte aufgrund des geringeren Investitionsaufwandes die Variante „V5opt“. Daher war der Bund auch nur bereit, die weiteren Planungskosten für die Variante „V5opt“ zu übernehmen. Nach Zusage des Landes, die zusätzlichen Planungskosten zu tragen, wird jetzt die Variante „V6“ weiter geplant.

Bund und Land machen mit 500.000 Euro die Wege zur Inselschule Fehmarn sicherer

Steffi Breuer von der Stadt Fehmarn nimmt den Bescheid von Minister Madsen entgegen

Mit Hilfe von Bund und Land sollen die Radwege für die Schülerinnen und Schüler der Inselschule Fehmarn sicherer werden. Wirtschafts- und Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen übergab dazu heute in Kiel an Steffi Breuer von der Wirtschaftsförderung der Stadt Fehmarn einen Förderbescheid über rund 525.00 Euro. Das Geld stammt vom Bund aus dem Förderprogramm „Stadt und Land“ und deckt rund 75 Prozent der Gesamtkosten ab. „Mit diesem groß angelegten Um- und Ausbauvorhaben kann die Inselgemeinde die bereits im letzten Jahr geförderte Überdachung von 420 Abstellplätzen der Gemeinschaftsschule hervorragend ergänzen“, sagte Madsen.

Das Gesamtpaket umfasst die im kommenden Jahr geplante Sanierung sowie den Ausbau des 300 Meter langen Geh- und Radwegs Frederik-Schuhmacher-Straße sowie Gahlendorfer Weg. Zudem wird der Gehweg Kantstraße auf knapp 120 Metern Länge zum kombinierten Geh- und Radweg ausgebaut. Ebenfalls auf der To-do-Liste: Die Sanierung und der Umbau des 155 Meter langen Geh- und Radwegs zwischen Gahlendorfer Weg und Birkenweg. „Ergänzt wird das Vorhaben zudem durch 14 neue Abstellbügel in der Kantstraße zur Eindämmung des sicherheitsgefährdenden Wildparkens“, so Madsen.

Wie der Minister weiter sagte, steigere das Projekt vor allem die Verkehrssicherheit für die jungen Auszubildenden, weil alle kombinierten Wege Haupterschließungswege zur Inselschule und den dortigen Sporteinrichtungen seien. Steffi Breuer erinnerte zudem daran, dass alle drei Bauprojekte Bestandteil des Radverkehrskonzeptes der Insel sind. Hintergrund: Im Juni 2019 hatte die Stadtvertretung Fehmarn den Klimanotstand ausgerufen und einen umfangreichen Maßnahmenkatalog entwickelt. Wesentlicher Bestandteil: Bis 2030 soll die Mobilität auf der Insel klimaneutral sein und ÖPNV sowie Rad- und Fußverkehr Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr haben.

Lübecker Hafen trotz widriger Umstände im Vorwärtsgang – Arbeitstreffen mit Madsen

Spitzentreffen (v.r.): LHG-Geschäftsführer Prof. Jürgens, TT-Line-Chef Termühlen, Minister Madsen, Lübecks Bürgermeister Lindenau, Konsul Bernd Jorkisch und Port-Authority-Chef Kaschel im LHG-Terminal © LHG/Olaf Malzahn

Kaum eine Branche spürt die Auswirkungen von Russland-Embargo und explodierenden Energiepreisen derzeit so hautnah wie Reedereien und Häfen – insbesondere Ostseehäfen wie Lübeck. Für Wirtschafts- und Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen letzte Woche Grund genug, um sich mit Lübecks Hafen-Chef Dr. Sebastian Jürgens (LHG), Guido Kaschel von der Lübeck Port Authority sowie dem Geschäftsführer der Reederei TT-Line, Bernhard Termühlen, Bürgermeister Jan Lindenau und dem finnischen Honorarkonsul Bernd Jorkisch auszutauschen. Eine der wichtigsten Botschaften des Sextetts: Trotz eingebrochenen Russland-Geschäfts ist und bleibt Lübeck zentraler Knotenpunkt innerhalb der europäischen Verkehrsnetze. Der Hafen sei zudem gut und breit genug aufgestellt, um die Ostseeverkehre auch unter widrigen Bedingungen leistungsfähig und umweltgerecht zu organisieren.

Mit einiger Skepsis blicken die Hafenmanager und Reeder allerdings unter anderem auf den geplanten Nationalpark Ostsee der Landesregierung. Hintergrund: Laut Plänen des Umweltministeriums gehört zum Gebiet des künftigen Nationalparks auch die Trave-Mündung bis zum Hafen in Schlutup, wo sich bereits umfangreiche Naturschutzgebiete befinden. Für Bürgermeister Jan Lindenau hingegen bildet allein der Hafenentwicklungsplan die Grundlage, wie Naturschutz, wirtschaftliche Entwicklung und Zukunftsentwicklungen abgeglichen und in Einklang gebracht hat.  «Sollte ein Nationalparkgesetz über die hier gefundenen Kompromisse hinausgehen wollen, würden wir nicht mitgehen können», zitieren die „Lübecker Nachrichten“ den Lübecker Verwaltungschef.

Die Besatzungen der Fähren auf der Travemünde-Trelleborg-Route sind zunehmend in Sorge um ausufernde Lotsenkosten und deutschsprachige Lotsenprüfungen

Ein weiteres Problem adressierte TT-Line-Chef Termühlen an Wirtschaftsminister Madsen: So würden sich die aus Sicht der Reederei zunehmend ausufernden Lotsenkosten immer mehr zum Standortnachteil entwickeln. Und noch ein anderes Problem brennt Termühlen auf den Nägeln: Um seine schwedischen Kapitäne von der Lotsenpflicht zu befreien, müssen diese umfangreiche Prüfungen ablegen. Da dies laut Vorschrift aber nur in deutscher Sprache stattfinden dürfe, scheiterten viele Schiffsführer schlicht an der Sprachbarriere. Aus Sicht von Termühlen in einer Branche, in der weltweit englisch gesprochen werde, geradezu ein bürokratischer Treppenwitz. Madsen verwies zwar auf die Zuständigkeit des Bundes, sagte aber zu, dass Thema zunächst mit seinen Amtskolleginnen und Kollegen in den fünf norddeutschen Küstenländern zu besprechen.   

Ein weiteren Schwerpunkt des Arbeitstreffens waren die Perspektiven zur Weiterentwicklung der Drehscheiben-Funktion des Lübecker Hafens im Ostseeraum, die jüngst erfolgten Investitionen der TT-Line in neue Schiffskapazitäten über den Lübecker Skandinavienkai sowie die Chancen und Herausforderungen im Hinblick auf die Feste Fehmarnbeltquerung. Port-Authority-Chef Kaschel informierte über infrastrukturelle Fragen, während der finnische Honorarkonsul Bernd Jorkisch die vielfältigen seeseitigen Handelsbeziehungen mit Finnland beleuchtete.

«Wir freuen uns darüber, dass Minister Madsen schon zu Beginn seiner Amtszeit Interesse für den Hafen Lübeck zeigt und damit mehr als eine Visitenkarte abgibt», sagte LHG-Chef Jürgens nach dem zweistündigen Treffen. Und Termühlen fügte hinzu: „TT-Lines dreistellige Millioneninvestition in den Fährverkehr über Lübeck ist ein klares Bekenntnis zum Fährhafen Skandinavienkai.“

Madsen bot mit Blick auf die Entwicklungsperspektiven des Hafens die weiterhin volle Unterstützung der Landesregierung an: „Uns ist bewusst, dass Lübeck mit seiner LHG, seinen Reedereien, Speditionen und anderen angeschlossenen Betrieben für Schleswig-Holstein das größte Fracht-Tor zum Ostseeraum ist. Hier gilt es unter anderem, die riesigen Chancen des entstehenden Fehmarnbelttunnels zu nutzen, aber auch andere Wachstumsimpulse aus dem Ostseeraum aufzunehmen und in Wertschöpfung zu verwandeln.“

IHK-Spitzen bei Minister Madsen mit Themen von Ausbildung über Bürokratie bis zur A 20

Aus Sicht der Spitzenvertreter der schleswig-holsteinischen Industrie- und Handelskammern hapert es an vielen Schulen im Land nach wie vor an einer guten Vorbereitung auf das Berufsleben. Das war eines der Kernthemen, die von den IHK-Hauptgeschäftsführern und ihren Präsidenten heute bei einem Arbeitstreffen an Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen adressiert wurden. Pro Jahrgang würden aktuell deutlich zu viele Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein ohne Berufsabschluss bleiben. Das sei angesichts des wachsenden Fachkräftemangels eine problematische Größenordnung, hieß es. Auch bei einigen Berufsbildungszentren im Land beklagen die Wirtschaftsvertreter in einigen Bereichen zu praxisferne Ausbildungsangebote. Es gebe allerdings auch exzellente und marktgerechte Ausbildungsangebote.

Madsen – zuständig für die Fachkräfte-Initiative Schleswig-Holstein (FI.SH) – regte unterdessen an, dass die Wirtschaft von sich aus über eine Lehrplatz-Angebotsgarantie nachdenken könne. «Auch, wenn darüber mit Sicherheit nicht jeder angehende Azubi in seinem Wunschberuf unterkommt», so der Minister.   

Arbeitstreffen mit den IHK-Spitzen des Landes (v.l.): Björn Ipsen (Flensburg), Lars Schöning (Lübeck), Minister Madsen, Jörg Orlemann und Knud Hansen (Kiel), Hagen Goldbeck (Lübeck) und Thomas Jensen (Flensburg)

Erst in der jüngsten IHK-Mitgliederbefragung hatten sich die Unternehmen bessere Rahmenbedingungen gewünscht, um die Fachkräftesituation in ihren Betrieben zu verbessern. Am häufigsten genannt wurde dabei der Bürokratieabbau, damit Beschäftigte mehr Zeit für ihre eigentliche Tätigkeit haben (49,5 Prozent). Die Unternehmen sprechen sich aber auch die Stärkung der beruflichen Bildung durch eine praxisorientierte Berufsorientierung und die Aufwertung der Berufsschulen aus (48,4 Prozent), ebenso für Erleichterungen bei der Einstellung ausländischer Fach- und Arbeitskräfte (36,6 Prozent).

Ein weiteres Thema des Spitzentreffens: Die explodierenden Strom- und Energiepreise und die von Bund und Land aufgesetzten Entlastungen und Härtefallregelungen. Madsen erinnerte in dem Zusammenhang erneut an das vom Land aufgesetzte 200-Millionen-Euro-Bürgschaftsprogramm für Darlehen. Die IHK-Spitzen mahnten unterdessen an, dass es vielmehr dringend an der Zeit sei, die Kosten für den Um- und Ausbau der Energienetze bundesweit gerecht zu verteilen: Länder wie Schleswig-Holstein, die einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen der bundesweiten Klima- und Ausbauziele für Erneuerbare Energien leisten, würden besonders benachteiligt – dabei müsse es eigentlich umgekehrt sein.

Last not least spielte bei dem Treffen einmal mehr auch der stockende Weiterbau der A 20 eine Rolle: Nachdem Madsen bereits am Vortag klargestellt hatte, dass für die Landesregierung ein von Naturschützern gefordertes Moratorium nicht in Betracht komme, machten auch die IHK-Chefs deutlich: „Wenn Bundesverkehrsminister Volker Wissing einen nationalen „Infrastrukturkonsens“ fordere, sei dies im Interesse der Wirtschaft. Lübecks IHK-Präsident Hagen Goldbeck: «Natürlich sind auch wir am Dialogprozess interessiert, aber fragen uns, wann wir vom Reden endlich ins Machen kommen.» In der öffentlichen Diskussion fehle, dass der motorisierte Individualverkehr in der Fläche häufig die effizienteste Form des Verkehrs darstelle. Es müsse folglich daran gearbeitet werden, den Straßenverkehr unabhängig von fossilen Energieträgern zu machen. «Nicht der Verkehrsträger Straße an sich ist das Problem, sondern die verzögerte Energie- und Antriebswende», sagte Goldbeck. Madsen kündigte unterdessen ein Schreiben an Bundesverkehrsminister Wissing an, in dem er den Bund auffordert, planerisch weit fortgeschrittene Großvorhaben wie die A 20 ausdrücklich vom angestrebten „Infrastrukturkonsens“ auszunehmen. «Das sind wir unter anderem den staugeplagten Menschen rund um Bad Segeberg schuldig», sagte Madsen.

So sehen die neuen Doppelstock-Wagen für die Strecke Lübeck-Hamburg aus: Im Januar gehts los

Hell, geräumig und barrierefrei: der neue Stadler-KISS mit seinen ersten Gästen beim heutigen Pressetermin

Reisende auf der Bahnstrecke Hamburg-Lübeck können bald in neuen Doppelstockzügen Platz nehmen. Voraussichtlich ab Ende Januar 2023 sollen die 18 Züge des Herstellers Stadler eingesetzt werden, wie Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen heute Abend in Lübeck gemeinsam mit der DB-Konzernbevollmächtigten Manuela Herbort mitteilte. «Das wird ein gewaltiger Qualitätssprung für unseren Schienenverkehr», sagte Madsen.

Die vierteiligen Doppelstocktriebzüge, die aus zwei Triebwagen und zwei Mittelwagen bestehen, können bis zu 880 Fahrgäste befördern. Jeder Zug verfügt über 405 Sitzplätze, davon 38 in der ersten Klasse. Zwischen Lübeck und Hamburg sollen die Fahrzeuge in der Regel in Doppeltraktion eingesetzt werden und bieten dann 810 Sitzplätze je Verbindung. In den Mehrzweckbereichen ist Platz für Rollstühle, Kinderwagen oder bis zu 36 Fahrräder. Die Züge verfügen über WLAN, Steckdosen an allen Sitzen, ein Fahrgastinformationssystem, eine Auslastungsanzeige und ein elektronisches Reservierungssystem. Die Fahrgastbereiche sind videoüberwacht.

Minister Madsen sagte zu dem neuen Angebot weiter – Audio starten, Pfeil klicken….

Die Strecke Lübeck-Hamburg ist nach Angaben von Madsen mit rund 24 000 Fahrgästen pro Tag eine der meistgenutzten Verbindungen im Land. Vom Fahrplanwechsel am 11. Dezember an wird der Halbstundentakt zwischen Lübeck und Hamburg nach Angaben der Deutschen Bahn künftig auch an Wochenenden von 8.00 bis 24.00 Uhr sowie werktags von 5.00 bis 24.00 Uhr angeboten. Die Züge zwischen Hamburg und Lübeck fahren künftig an Wochenenden nachts durchgängig im Stundentakt. Vom 1. April 2023 an werden Fahrten täglich von Hamburg Hauptbahnhof über Lübeck Hauptbahnhof bis nach Travemünde Strand verlängert.

DB-Konzernbevollmächtigte Herbort mit Minister Madsen vor dem nagelneuen Zug um Lübecker Hauptbahnhof