
Riesenschritt für das kleine Ostseebad Schönberg mit seinem legendären Strandabschnitt Kalifornien: Für den bis 2026 geplanten Bau einer Binnenpromenade mit einem Investitionsvolumen von 7,5 Millionen Euro steuert das Land knapp vier Millionen Euro bei. «Das ist die höchste Fördersumme, die unsere Schönberg je für ein Einzelprojekt erhalten hat», freut sich Schönbergs Bürgermeister Peter Kokocinski. Das Geld stammt zum größten Teil aus Bundesmitteln im Rahmen der so genannten Gemeinschaftsaufgabe Regionale Wirtschaftsförderung.

Wirtschafts- und Tourismusminister Claus Ruhe Madsen erinnerte daran, dass das Ostseebad von der jüngsten Sturmflut besonders hart getroffen wurde. «Mit der neuen verkehrsberuhigten Binnenpromenade mit schönen Aufenthaltsbereichen und gastronomischen Angeboten werden die Gäste sich bald auch gern hinter dem Deich aufhalten und damit das Ortszentrum beleben», sagte er. Wie die Buchungszahlen zum Jahreswechsel belegen, sei Schleswig-Holstein weiterhin sehr beliebt bei den Gästen. Darauf dürfte sich allerdings niemand ausruhen: «Investitionen in die Infrastruktur sind der richtige Weg, um auch in Zukunft ein attraktives Ziel für Touristinnen und Touristen zu sein. Das unterstützen wir gerne», so Madsen.
Nach den Worten der Projektverantwortlichen Lisa Strohschänk umfasst das Bauvorhaben neben einer einladenden Promenade auch die Neugestaltung der „Verwellengrund“-Hauptstraße. Damit gehe eine Aufwertung des Strandaufgangs im Ortsteil Kalifornien einher, so Strohschänk. Bürgermeister Kokocinski nannte die Förderung einen «bedeutenden Gewinn» für die Gemeinde: «Sie ermöglicht es uns, die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger zu verbessern und gleichzeitig die Attraktivität unserer Region für unsere Gäste zu steigern. Dieses Projekt ist ein Meilenstein für die Zukunft von Schönberg, und wir sind dankbar für die Unterstützung von Bund und Land.»