
Das Eisenbahnunternehmen «erixx Holstein GmbH» sieht sich nach der Zusicherung von ausreichend zuverlässigen und betriebsbereiten Fahrzeugen des Fahrzeugherstellers Stadler in der Lage, ab dem 8. Januar zwischen Kiel und Lübeck wieder nach Regelfahrplan zu verkehren. Zwar stand erixx Holstein mit der Übernahme der neuen Fahrzeuge im Oktober 2023 die gesamte Zeit mit allen notwendigen personellen Kapazitäten bereit, um den Regelfahrplan zu bewerkstelligen, doch fiel die Akku-Zug Flotte aufgrund technischer Probleme in den Wochen vor Weihnachten vermehrt aus, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.
Stadler wolle nun aber genügend zuverlässige und betriebsbereite Fahrzeuge für den Regelfahrplan zur Verfügung stellen. «Wir sind sehr froh und erleichtert, dass sich die Fahrzeuglage in den letzten Tagen stabilisiert hat und unsere Fahrgäste schon bald keine Einschränkungen mehr hinnehmen müssen. Die bisherigen Unannehmlichkeiten unserer Fahrgäste mit dem eingeschränkten Fahrplanangebot bedauern wir außerordentlich», sagte Rainer Blüm, Technischer Geschäftsführer der erixx Holstein GmbH.
Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen, der sich kurz vor Weihnachten mit den Spitzen von Stadler und «erixx Holstein» sowie der DB Regio zu einem Krisengespräch getroffen hatte, zeigte sich erleichtert: «Eine gute Nachricht für tausende Pendlerinnen und Pendler zum Jahresanfang, die hoffentlich auch die kommenden Monate durchtragen wird», sagte der Minister.
Erixx-Chef Blüm machte allerdings auch deutlich, dass als Ersatz für die RB76 weiterhin ein Pendelbus ohne festen Fahrplan zwischen Kiel Hbf und Kiel-Oppendorf in beiden Richtungen eingesetzt werde.