
Auch wenn von Pendlerinnen und Pendlern in der Schlei-Region weiter Geduld gefragt ist – ein wichtiger Meilenstein ist erreicht. Die neue Fähre „Missunde III“, die Kosel mit Brodersby verbinden soll und monatelang wegen Niedrigwassers in der Elbe festsaß, hat ihre Testfahrten erfolgreich absolviert.
Heute wurde der solargetriebene Neubau von Wirtschafts-Staatssekretärin Julia Carstens offiziell getauft. Einziger Wermutstropfen: Bevor die Fähre wirklich pendelt, müssen noch die Anleger an den Schlei-Ufern für extreme Wetterverhältnisse nachgebessert werden. Das soll bis Mitte März passiert sein.
Von der heutigen Taufzeremonie ein paar Impressionen
Ursprünglich sollte die „Missunde III“ in diesen Tagen ihren Dienst antreten. Und tatsächlich sah es am vergangenen Dienstag noch so aus, als könne der Betreiber der Fähre, der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH) diesen Fahrplan einhalten. Der Neubau hatte zu diesem Zeitpunkt schon einige erfolgreiche Testfahrten absolviert. Doch die Schlechtwetterphase am Mittwoch brachte die Erkenntnis, dass die Anleger an beiden Schlei-Ufern verbreitert werden müssen, um ein sicheres Anlanden auch bei kräftigen Winden und starker Strömung garantieren zu können.