In Husum ist die B 5 auf einem wichtigen Teilstück seit heute fertig – und sicher!

Weiterer Meilenstein für den Ausbau der Bundesstraße B 5 zwischen Tönning und Husum: Zusammen mit Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Nordfrieslands Landrat Florian Lorenzen und LBV-Chef Quirmbach gab Minister Madsen heute die B-5-Anschlussstelle südlich von Husum frei.

Landrat Florian Lorenzen, Staatssekretär Hirte und Minister Madsen auf dem neuen B-5-Teilstück südlich von Husum

Das 25,5 Millionen Euro teure Bauwerk besteht unter anderem aus einer Brücke, die den örtlichen Verkehr künftig über die Kreisstraße K 137 führt und damit das bisher unfallträchtige Einfädeln von der Kreis- in die B 5 erleichtert. „Das ist ein riesiger Gewinn für die Sicherheit des Verkehrs mit dem positiven Nebeneffekt, dass die Wohngebiete im Süden Husums vom Güterverkehr entlastet werden“, sagte Madsen. Der Kreis und die Stadt sind mit 6,8 Millionen Euro an dem vor fünf Jahren begonnenen Bauvorhaben beteiligt.

Madsen sagte bei der Eröffnung weiter – Video starten…

Bundesstaatssekretär Hirte erinnerte daran, dass es sich bei der Anschlussstelle um einen wichtigen Teil des rund 200 Millionen Euro umfassenden Gesamtausbaus der B 5 zwischen Husum und Tönning handelt: „Die B 5 ist innerhalb Deutschlands eine der ganz zentralen touristischen Routen in Richtung Nordseebäder und zu den Nordfriesischen Inseln. Der Verkehr wird hier laut Prognosen weiter zunehmen“, so Hirte. Umso erfreulicher sei es, dass sich das Projekt gut im Zeitplan befinde. Aktuell laufen seit 2021 die Bauarbeiten auf dem 5,7 Kilometer langen Teilstück zwischen Tönning und Rothenspieker – die Fertigstellung ist für den Jahreswechsel 2026/2027 vorgesehen.

Wie LBV.SH-Direktor Frank Quirmbach erläuterte, sei anschließend geplant, den vier Kilometer langen zweiten Bauabschnitt zwischen den Orten Rothenspieker und Reimersbude parallel zum Fünf-Kilometer-Teilstück zwischen Platenhörn und Husum zu bauen (siehe auch Grafik). Hier seien die Planfeststellungsverfahren bereits kurz vor dem Abschluss. Als letzter Bauabschnitt folge dann das drei Kilometer lange Stück zwischen Reimersbude und Platenhörn. „Wir nehmen diesen Abschnitt zuletzt in Angriff, weil hier eine bis dahin notwendige Umleitungsstrecke Richtung B 202 nach Friedrichstadt verläuft“, so Quirmbach.

Landrat Lorenzen mit Minister Madsen und Staatssekretär Hirte

Nordfriesland Landrat Florian Lorenzen dankte Bund, Land, Stadt und dem LBV.SH für die gute Kooperation: „Die B 5 ist neben der Marschbahn die Lebensader des Kreises Nordfriesland, und der Bereich um Husum herum ist der am meisten befahrene Abschnitt der B 5. Die Stadt Husum und wir haben die Maßnahme aufgrund der hohen Bedeutung mitfinanziert, weil es gerade hier ganz besonders auf die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs ankommt.“ Der Kreis Nordfriesland hatte 2013 den Bau der Verbindungs-Kreisstraße K 138 vor allem zur Entlastung der Wohngebiete in Husum sowie der besseren Anbindung an das überregionale Straßennetz angestoßen.

Und noch ein paar Impressionen von der heutigen Eröffnung:



Mit Blick auf die vom Bund bereitgestellten knapp 20 Millionen Euro sagte Madsen abschließend: „Das Geld ist hier sehr gut investiert – sowohl für die Menschen vor Ort als auch für die Wirtschaft in der Region. Der Ausbau steigert die Lebensqualität und die Verkehrssicherheit der ganzen Westküste und seiner Gäste.“

Die B-5-Anschlussstelle in Zahlen

Länge: 1,2 km Bundesstraße
2,0 km Kreisstraße
Bauwerk: Überführung der K 137 über die B 5

Prognose

Verkehrsbelastung 2030: rund 17.300 Kfz/d für die Bundesstraße südl. K 137 und rd. 12.000 Kfz/d für die Bundesstraße nördl. K 137, rd. 7.800 Kfz/d für die Kreisstraße

Kosten: rd. 25,5 Mio. €
rd. 19,9 Mio. € Bund
rd. 5,5 Mio. € Kreis

Der Fortschritt des B5-Ausbaus im Netz: www.schleswig-holstein.de/B5-Ausbau

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