Eine Woche Austausch mit Finnen und Esten: Günther und Madsen beeindruckt

Ministerpräsident Günther (rechts) sowie Wirtschaftsminister Madsen und Umweltminister Goldschmidt (2.v.r) im Gespräch mit dem estnischen Generalsekretär für Umwelt, Marten Kokk

Zum Abschluss seiner Delegationsreise nach Finnland und Estland hat Ministerpräsident Daniel Günther ein positives Fazit gezogen. „In einer Zeit, in der die Welt politisch und sicherheitspolitisch herausgefordert ist, gewinnt der vertrauensvolle Austausch mit europäischen Partnern gerade im Ostseeraum eine noch größere Bedeutung. Daher war es der beste Zeitpunkt, jetzt diese Reise zu machen, da wir gemeinsame Herausforderungen haben, auf die wir uns vorbereiten müssen. Wir haben uns mit unseren Unternehmerinnen und Unternehmern sowie den Hochschulen in beiden Ländern hervorragend präsentiert und wichtige Impulse bekommen, auf die wir aufbauen können“, sagte Günther heute in Tallinn.

Im Gespräch mit Erja Turunen (links) von der Firma VTT

Die Zusammenarbeit im Ostseeraum sei nicht nur wirtschaftlich, sondern auch strategisch von zentraler Relevanz, so der Ministerpräsident weiter: „Ich habe bei den Gesprächen in dieser Woche immer wieder erfahren, dass Schleswig-Holstein großes Vertrauen genießt und ein großes Interesse bei unseren Partnern besteht, mit uns zusammenzuarbeiten. Das hat unserer gesamten Delegation viel Zuversicht und durch persönliche Einladungen auch Rückenwind für unsere weitere Zusammenarbeit gegeben.“ In beiden Ländern sei sehr deutlich geworden, dass die Bedrohungslage bereits real sei.

Auch Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen zog für sich ein positives Fazit der Reise: „Wir und unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung haben eine Menge mitgenommen. „Nicht zuletzt können wir sogar beim Thema Bürokratieabbau eine Menge lernen – vor allem von unseren estnischen Gastgeberinnen und Gastgebern“, so Madsen. Weiter sagte er – Audio starten, Pfeil klicken…

Sowohl für Madsen als auch für Ministerpräsident Daniel Günther ist nach der einwöchigen Stipvisite klar: „Wir wollen mit unseren Freunden und Partnern rund um die Ostsee noch enger zusammenrücken. Unser gemeinsames Ziel ist Frieden und Wohlstand im Ostseeraum, den wir durch unsere Zusammenarbeit, Freundschaft und Kooperation stärken und sichern können.“ Der Ostseeraum sei lange ein Symbol für offenen Handel und Zusammenarbeit gewesen, der Austausch sichere. Die aktuelle Lage zeige, dass die maritime Infrastruktur verwundbar sei: „Umso wichtiger ist eine enge Kooperation – politisch, wirtschaftlich und sicherheitstechnisch. Der Schutz kritischer Infrastruktur, die Resilienz unserer Lieferketten und die Verteidigungsfähigkeit des maritimen Raums sind Herausforderungen, denen wir uns gemeinsam stellen müssen“, so der Ministerpräsident.

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