Nord-Verkehrsminister wollen Wirtschaftsraum Unterelbe weiter stärken

Nord-Verkehrsminister zu Chancen des Wirtschaftsraums Unterelbe: Mehr Hafenkooperation – weniger Zentralisierung

Verschiffung von Rotorblättern für einen Offshore-Windpark

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer und seine Amtskollegen Fank Horch (Senator, Hamburg) sowie Olaf Lies (Niedersachsen) sehen eine länderübergreifende Kooperation der Elbehäfen Hamburg, Brunsbüttel, Glückstadt, Stade und Cuxhaven als essentiell wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung im gesamten norddeutschen Raum an. „Verkehrsflüsse und Warenströme machen nicht an Ländergrenzen halt, darum brauchen wir – bei aller belebenden Konkurrenz – auch zwischen den Häfen ähnliche Allianzen wie bei den Schienenprojekten S 4 und S 21 oder beim Weiterbau der A 20 mit westlicher Elbquerung“, sagte Meyer heute Abend bei einer Diskussionsrunde des Hafen- und Logistiknetzwerks Seaports Elbe in Cuxhaven. An der Gesprächsrunde nahmen neben Meyer, Horch und Lies auch der Parlamentarische Staatssekretär aus dem Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, sowie Brunsbüttels Hafenchef Frank Schnabel teil.

Reinhard_MeyerAm Rande der Posiumsdiskussion in Cuxhaven sagte Meyer weiter
(Audiopfeil klicken):

Wie Meyer sagte, sehe er vor dem Hintergrund der notwendigen Kooperationen auch die vom Bund geplante Zentralisierung in verschiedenen Infrastrukturbereichen kritisch. „Damit gehen wichtige Synergien verloren und das Know-how über Gegebenheiten vor Ort kann nicht mehr – wie im jetzigen Verfahren – unmittelbar in die Planungen einfließen“, so Meyer. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Empfehlungen der „Bodewig II-Kommission“. Insbesondere die Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes mache deutlich, wie wenig sinnvoll eine „Zentralisierung um der Zentralisierung willen“ sei.

Mit Blick auf die Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Wirtschaftsraum Unterelbe nannte Meyer als erfolgreiche Beispiele die Planungen eines Mehrzweckhafens mit Multi-Purpose-Pier und eines nationalen LNG-Terminal in Brunsbüttel. Zudem sei die Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven erfolgreich gestartet und das Land führe zum Fahrplanwechsel 2016 einen Schnellbus Brunsbüttel – Itzehoe ein, um die Fähre an den Nahverkehr des Landes anzuschließen.

Weitere Informationen zu dem Hafen- und Logistik-Netzwerk ELBESEAPORTS hier klicken

Ein Gedanke zu „Nord-Verkehrsminister wollen Wirtschaftsraum Unterelbe weiter stärken“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s