Trotz leichter Verzögerungen in Schnelsen: A-7-Ausbau soll planmäßig bis 2018 fertig sein

Der Bau des Lärmschutzdeckels über die A7 in Hamburg verzögert sich um etwa neun Wochen – Fertigstellungstermin 2018 bleibt 

BAB7Die Bodenverhältnisse zwischen dem Dreieck Hamburg Nordwest und Schnelsen seien etwas anders als gedacht, sagte heute ein Sprecher des Baukonsortiums Via Solutions Nord. «Wir müssen tiefer gründen.» Außerdem gebe es technische Neuerungen. Beides mache den Deckel sicherer. Statt März 2018 werde das Bauwerk nun voraussichtlich Mitte 2018 fertig.

Der Ausbau der 65 Kilometer langen Strecke zwischen dem Dreieck Nordwest und dem Dreieck Bordesholm bei Kiel werde wie geplant bis Ende 2018 fertig. «Wir wollen diesen Zeitplan halten und haben keinen Zweifel daran, dass wir es schaffen», betonte der Sprecher. Die Veränderungen im Bauablauf hätten keine Auswirkungen auf die Autofahrer. Die Baustelle werde so lange wie ursprünglich geplant eingerichtet bleiben.

Die Autobahn wird seit gut einem Jahr in Schleswig-Holstein auf sechs Spuren erweitert. In Hamburg kommen neben dem Ausbau auf acht Spuren eine Überdeckelung der A7 an drei Stellen hinzu. Via Solutions Nord baut den Abschnitt vom Dreieck Nordwest bis Bordesholm. Weiter südlich bei Stellingen errichtet der Baukonzern Hochtief einen weiteren Deckel und ersetzt die fast 400 Meter lange Langenfelder Brücke über die Bahnanlagen und eine Hauptverkehrsstraße in dem gleichnamigen Stadtteil. Ein dritter Deckel über die A7 ist in Hamburg-Altona geplant.

Der von Schleswig-Holstein und Hamburg eingesetzte Verkehrskoordinator Gehard Fuchs betont: „Im Rahmen des ÖPP-Projekts ist mit Via Solutions Nord (VSN) ein leistungsfähiger Auftragnehmer beauftragt, um die Arbeiten innerhalb des zeitlichen und finanziellen Rahmens erfolgreich umzusetzen. Zum unternehmerischen Handeln gehört, dass der Auftragnehmer innerhalb des vertraglichen Rahmens seine Abläufe frei planen und verändern kann. Es ist übliche Vorgehensweise bei derartigen Großprojekten, dass Optimierungen des Bauablaufs und auch Veränderungen in einem stetigen Prozess stattfinden. Für die Autofahrer ändert sich dadurch nichts. Uns liegen keinerlei Sachverhalte vor, die den bisher genannten Fertigstellungstermin für das ÖPP-Projekt in Frage stellen. Über relevante Zwischentermine und etwaige Änderungen werden wir selbstverständlich in gewohnter Weise informieren.“

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