Hafenchefs und Vertreter von Logistik- und Holzwirtschaft mit Meyer in Finnland

v.r

Meyer mit Wirtschaftsdelegation in Finnland: Mehr Kooperationen im Bereich Hafenwirtschaft und Logistik

Finne
Meyer (2.v.r.) mit Jürgen Klatt aus Lübeck  (r.) und den Chefs des Sägewerks Versowood in Riihimäki

Die Themen Hafenwirtschaft und Logistik sowie damit verbundene weitere Kooperationen zwischen Finnland und Schleswig-Holstein stehen im Mittelpunkt einer viertägigen Delegationsreise von Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer nach Helsinki. Die Delegation, die sich aus 15 Vertretern der Holz-, Logistik- und Hafenbranche zusammensetzt, wird von den beiden Honorarkonsulen für Finnland, Bernd Jorkisch (Lübeck) und Thomas Prey (Kiel) begleitet.

Wie Meyer heute (19. Mai) am Rande des ersten Besuchstages sagte, stehen neben politischen Gesprächen mit Finnlands Verkehrsministerin Anne Berner und Wirtschafts-Staatssekretär Jari Gustafsson bis Sonnabend vor allem Besuche von Unternehmen der Papier- und Holzindustrie sowie beim Eigentümer des Uetersener Getriebeproduzenten Hatlapa auf dem Programm. „Die Papierindustrie mit ihren Transportketten im Ostseeraum ist ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor für unsere Häfen in Kiel und Lübeck“, sagte Meyer. Allein in Lübeck sorgen die Finnen für rund ein Drittel des Gesamtumschlags und sind Anlaufpunkt für Fährlinien von Helsinki, Hanko, Turku, Kotka, Rauma, Kemi oder Oulu. Die Reederei „Finnlines“ ist zudem größter Einzelkunde des Lübecker Hafens. Auch über Kiel wird ein erheblicher Teil des Ostsee-Handels mit Papier und Holz abgewickelt.

Reinhard_MeyerMeyer sagte zum heutigen ersten Tag außerdem
(Audiopfeil klicken)

Die Delegation, zu der unter anderem Ulfbenno Krüger (Lübecker Hafengesellschaft), Dirk Claus (Seehafen Kiel) und Frank Schnabel (Brunsbüttel Ports) gehören, wird Gespräche mit der Deutsch-Finnischen Handelskammer sowie der Geschäftsleitung des Hafens von Helsinki führen. „Bei allen Treffen wollen wir bestehende Kooperatio­nen vertiefen und für die Unternehmen aus Schleswig-Holstein werben“, so Meyer.Finnland1

Der Minister erinnerte daran, dass Schleswig-Holstein einst sehr stark für die Ostseekooperation eingetreten sei und dies – trotz der guten wirtschaftlichen Wachstumsprognosen für die meisten Ostseeanrainerstaaten – in den vergangenen Jahren etwas aus dem Blickfeld geraten sei. „Diese Reise dient also auch dazu, die Ernsthaftigkeit der Ostseekooperation, in die wir Schkleswig-Holsteiner viel investieren, zu unterstreichen und zu dokumentieren.“

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