Airport in Lübeck gerettet – Lübecker Unternehmen soll heute Vertrag unterzeichnen

Hängepartie am Flughafen Lübeck beendet: Heute steigt ein neuer Betreiber ein, Meyer erleichtert

ohne Überschrift

Der Lübecker Flughafen Blankensee bekommt einen neuen Eigentümer. Der insolvente Regionalflughafen habe einen Käufer, sagte der Insolvenzverwalter Klaus Pannen der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Der notarielle Kaufvertrag werde gegen 15.00 Uhr unterzeichnet. Wer der Käufer ist, wollte Pannen nicht sagen. Nach dpa-Informationen handelt es sich um den Lübecker Unternehmer Winfried Stöcker.

Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer zeigte sich erfreut, dass der Flughafen damit weiterhin für Wirtschaft und Tourismus zur Verfügung stehen wird. Da nicht zu erwarten sei, dass künftig in Norddeutschland neue Flughafeninfrastruktur entstehen werde, sei der Erhalt umso wichtiger, sagte Meyer. Zudem müsse sich auch das Management des Hamburger Flughafens Fuhlsbüttel langfristig über Kapazitätsreserven Gedanken machen, wenn der Betrieb dort absehbar 2030 an seine Grenzen stößt.

Meyer_TouriMeyer sagte im Interview mit dem Privatsender Sat1

(Audiopfeil klicken)

Insolvenzverwalter Pannen hatte seit September 2015 nach einem neuen Investor gesucht. Damals hatte der Flughafen Insolvenz anmelden müssen, weil der chinesische Besitzer Chen Yongqiang den Geldhahn zugedreht hatte. Stöcker war einer von zuletzt drei Interessenten, mit denen Pannen monatelang verhandelt hatte.

Nach dpa-Informationen soll der Flughafen zunächst für Geschäftsflieger weitergeführt werden. Ziel ist es aber, auch wieder Fluglinien nach Lübeck zu holen. Wichtig sei jetzt, dass die Betriebsgenehmigung für den Flughafen erhalten bleibe.

Der Flughafen hatte im September 2015 Insolvenz angemeldet. Seither hatte der Insolvenzverwalter nach einem neuen Investor gesucht. Der Chinese Chen hatte den Flughafen im Sommer 2014 aus der ersten Insolvenz übernommen. Damals war der damalige Eigner, der ägyptische Geschäftsmann Mohamad Rady Amar, abgetaucht.

Stöcker betreibt seit 1987 eine Firma für Labor-Diagnostika mit weltweit rund 1700 Mitarbeitern, davon 1300 in Deutschland. Hauptsitz der Firma ist Groß Grönau. Der Unternehmer hatte schon 2012 Interesse am Flughafen bekundet. Damals hatte er jedoch einen Betriebskostenzuschuss der Stadt gefordert, so dass er nicht zum Zuge

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s