Industrie im Norden holt kräftig auf: Betriebe legen Investitions-Plus von vier Prozent vor

Industrie in Schleswig-Holstein krempelt die Ärmel auf: Vier Prozent  mehr Investitionen

Rheinmetall Defence - Fertigung in Kiel-Suchsdorf
Ebenfalls im Aufwind: Industrieproduktion beim Rüstungskonzern Rheinmetall

Die Industriebetriebe in Schleswig-Holstein haben im vergangenen Jahr mehr Geld investiert. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Investitionen um vier Prozent auf 907 Millionen Euro. Nach Mitteilung des Statistikamtes Nord entfiel mit 775 Millionen Euro der Großteil auf Maschinen, Anlagen und die Betriebsausstattung. Den Rest steckten die Unternehmer in Gebäude und Grundstücke. Nur sechs Prozent der Unternehmen investierten nicht.

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer zeigte sich mit der Entwicklung zufrieden: „Nach einer vorübergehend schwächelnden Phase zeigt dieses Ergebnis, dass die Branche die Innvestitionsnotwendigkeiten erkannt und wieder auf Wachstumskurs eingeschwenkt hat.“ Als weiteren stabilisierenden Faktor für die Zukunft erinnnerte Meyer an das von der Landesregierung ins Leben gerufene „Bündnis für Industrie“, das in einigen Wochen erstmals Handlungsempfehlungen vorlegen werde.

Im Gegensatz zu Schleswig-Holstein haben sich Hamburgs Industriebetriebe im vergangenen Jahr mit Investitionen etwas zurückgehalten. Nach vier Jahren deutlicher Zuwächse investierten sie 2015 zusammen gut eine Milliarde Euro. Das waren neun Prozent weniger als im Vorjahr. Knapp 950 Millionen Euro entfielen im vergangenen Jahr auf Ausrüstungsgüter, 75 Millionen Euro auf Immobilien. Sieben Prozent der Betriebe investierten nicht.

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