26.11.2015, Wyk auf Foehr. Auf der Nordseefaehre - Nordfriesland - der WDR.

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Land stellt Weichen für Qualitätssprung in Dagebüll und auf der Insel Föhr

Schub für die Westküste: SH investiert 12 Millionen Euro in Dagebüll, in den Wyker Hafen und neues Hotel auf Föhr

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Meyer im Gespräch mit dem Geschäftsführer der Wyker Dampfschiffs-Reederei Axel Meynköhn vor seiner Fahrt nach Föhr

Mit Förderungen im Gesamtwert von über 12 Millionen Euro sorgt die Landesregierung für einen Investitions- und Qualitätsschub in Nordfriesland: Bei einem Besuch in Dagebüll und auf der Insel Föhr brachte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer heute entsprechende Zuwendungsbescheide, durch die mehr als 70 Millionen Euro an Investitionen ausgelöst werden und absehbar über 200 neue Arbeitsplätze entstehen werden.

Dagebülls Bürgermeister Hans-Jürgen Ingwersen erhielt einen Förderbescheid über gut zwei Millionen Euro: Im Rahmen der von Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz geplanten Deichverstärkung sollen touristische Elemente wie etwa eine Badestelle oder eine Tribüne in die Deichverstärkung integriert werden. Auch die Gemeinde selbst trägt mit rund einer Million Euro einen erheblichen Eigenanteil an dem knapp zehn Millionen Euro teuren Gesamtprojekt. Die Arbeiten laufen bereits seit letztem Sommer, die Fertigstellung ist für Herbst 2018 geplant.

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Bei der Übergabe des Bescheids an Ingwersen (Bild, links) sagte Meyer zu seiner heutigen Nordsee-Tour

(Audiopfeil klicken)

Zum Bericht im „Nordfriesland-Tageblatt“ des sh:z: hier klicken

Auf Föhr übergab Meyer an den Wyker Bürgermeister Paul Raffelhüschen einen Förderbescheid in Höhe von 6,1 Millionen Euro. Bei dem Betrag aus dem Landespro­gramm Wirtschaft handelt es sich um eine 60-prozentige Förderung für eine geplante Gesamtinvestition am Hafen in Höhe von rund 10,2 Millionen Euro bis zum Jahr 2019.

Mit dem Geld soll noch im Frühjahr damit begonnen werden, die Alte Mole vollständig zu erneuern, dabei entsteht mehr Verkehrsfläche. Zudem ist ein neuer Fähranleger mit barrierefreiem Seiteneinstieg und überdachtem Wartebereich geplant. Meyer erinnerte daran, dass die Modernisierung nicht allein für das örtliche Gewerbe und die Berufsschifffahrt von erheblicher Bedeutung sei, sondern auch für die komfortable Erreichbarkeit der Ferieninsel.  „Auch für Touristen wird eine möglichst barrierefreie Anreise zum Urlaubsort immer wichtiger und durch die Modernisierung wird auch die Gesamtfläche für den Verkehr ein erhebliches Stück erweitert“, so Meyer.

Fähre Dagebüll - Wyk in Nordfriesland vor WykDer Minister erinnerte weiter daran, dass die nordfriesischen Hafenbetriebe auf einem guten Zukunftskurs seien: „Dagebüll, Wyk und Wittdün auf Amrum haben in den vergangenen Jahren mit Landeshilfe bereits viel investiert.“ Zudem hätten sich die Häfen enger zusammengeschlossen, um beispielsweise bei Ausschreibungen konkurrenzfähiger zu werden.

Die Entstehung eines hochmodernen Wellness-Resort-Hotels auf  Föhr wird vom Land mit 4,23 Millionen Euro unterstützt: Diesen Bescheid übergab Meyer an die Geschäftsführerin von der „Upstalsboom Hotel Betriebsgesellschaft Wyk GmbH & Co. KG“, Gretchen Janssen .  „Mit dieser insgesamt mehr als 46 Millionen Euro umfassenden Investition schafft sich Föhr nicht nur einen weiteren attraktiven Gäste-Anziehungspunkt, sondern es entstehen zugleich 121 neue sozialversicherungs­pflichtige Arbeitsplätze“, sagte Meyer.

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Upstaalboom-Geschäftsführerin Gretchen Janssen und der Architekt Bernhard Gössler (2.v.l.) besichtigten zusammen mit Meyer die Baustelle des neuen Hotels

Das Unternehmen Upstalsboom wurde 1976 gegründet und empfängt seit mittlerweile vier Jahrzehnten Gäste in seinen 65 Hotels und Ferienwohnungsanlagen an Nord- und Ostsee sowie in Berlin. In Wyk auf Föhr plant das Unternehmen zusammen mit dem Investor Wolfgang Müller die Errichtung des Vier-Sterne-Hotelbetriebes „Wellness Resort Südstrand“ mit einer Kapazität von insgesamt 144 Hotelzimmern sowie 23 geräumigen Appartements. Hinzu kommen nach Angaben von Geschäftsführerin Janssen ein moderner Sport- und Wellnessbereichs auf rund 2000 Quadratmetern sowie ein  Restaurationsbereich mit gehobenem umfangreichem Angebot.

Der Zuschuss des Landes in Höhe von 4.235.000 Euro stammt aus Mitteln des Landesprogramms Wirtschaft. „Mit dieser Förderung und dieser Investition setzen wir einmal mehr das deutliche Signal, dass im Tourismusgewerbe in Schleswig-Holstein viel passiert. Und das wird sich absehbar auch in der Tourismus-Gesamtbilanz  2016 niederschlagen, die wir in wenigen Tagen vorliegen haben dürften“, so Meyer.

Zum Bericht im „Insel-Boten“ des sh:z: hier klicken

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