Marschenbahn: Buchholz bewilligt zusätzlichen Nachmittags-Zug ab Westerland – DB stellt mehr Personal


Im Gespräch mit dem NDR-SH-Magazin (Beitrag heute Abend; 19.30 Uhr) sagte Buchholz weiter
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Derzeit seien zwar wieder acht Wagenparks und damit gut die Hälfte der modernen Waggongs im Einsatz, doch die vollständige Flotte von 90 Waggons stehe nach Angaben der NAH.SH absehbar erst Ende Oktober bis Mitte November wieder zur Verfügung. Nach den Worten von Buchholz werden – vor allem mit Blick auf die Hauptreisezeit – folgende leichte Verbesserungen in Kraft treten:
- Ab dem 4. September wird die bisherige Taktlücke zwischen 14:22 und 16:22 Uhr (Abfahrtszeit Westerland) für die Weiterfahrt südlich Niebüll wird dadurch geschlossen, das der Zug ab Niebüll bis Bredstedt durchfährt. Die Zusatzkosten von rund 130.000 Euro trägt das Land.
Fahrzeiten des Zuges: 15:52 Uhr ab Westerland, 16:31 Uhr ab Niebüll, 16:40 Uhr ab Langenhorn, 16:46 Uhr in Bredstedt.
- Das Land, die NAH.SH und die DB hätten sich zudem darauf verständigt, zusätzliches Personal einzusetzen, dessen Kosten zu 90 Prozent ebenfalls vom Land getragen werden. Das Personal wird bereits ab dem Wochenende in Hamburg-Altona auf dem Bahnhof sowie in den Zügen eingesetzt. Für de Stationen in Husum, Niebüll und Klanxbüll sollen in Kürze ebenfalls je zwei zusätzliche Servicekräfte als Reiselenker eingesetzt werden. Die DB Regio sei außerdem gebeten gebeten worden, eine weitere Ausweitung des Personaleinsatzes zu prüfen.
Buchholz erinnerte daran, dass zudem auch der IC 2073 (15:26 Uhr ab Westerland) montags bis freitags bis einschließlich Husum für Pendler freigegeben ist. Die Freigabe gilt bis Ende September für Pendler mit Zeitkarten des Schleswig-Holstein-Tarifs. Der IC hält auch in Klanxbüll. Bei Verspätungen von mehr als 20 Minuten und bei Zugausfällen werden die Fernverkehrszüge und die Züge des Sylt Shuttle Plus für die Dauer des Ersatzkonzeptes kurzfristig ebenfalls für Pendler freigegeben.
„Allen Beteiligten ist klar, dass wir damit zwar Linderung, aber noch nicht die Lösung des Problems schaffen“, sagte Buchholz.