ÖPNV in Schleswig-Holstein wird immer beliebter – gegen den Bundestrend

ÖPNV in SH verzeichnet gegen den Bundestrend wachsende Nachfrage – Note 2,7 bei  Zufriedenheit mit Zugverkehr

Pressegespräch mit der NAH.SH
Buchholz und DB-Regio-Chef Torsten Reh bei der Vorstellung des neuen Bombardier-Zugs, der zum Jahresende im Netz Mitte für schnellere Verbindungen und mehrv Komfort sorgen soll.

Der Anteil des Nahverkehrs bei der Verkehrsmittelwahl sei 2016 mit 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (7,1 Prozent) deutlich gestiegen, teilten Verkehrsminister Bernd Buchholz und NAH.SH-Geschäftsführer Bernhard Wewers heute in Kiel mit. Beide stellten die Jahresbilanz und ein repräsentative Marktstudie vor. Die Pünktlichkeit der Nahverkehrszüge stieg demnach im Schnitt auf 91,4 Prozent (Vorjahr 90,6 Prozent). Für das Zugangebot vergaben die Befragten im Schnitt die Schulnote 2,7, für das Busangebot eine 2,9 – beides wie im Vorjahr. «Die Zahlen sind erfreulich und zeigen, dass der Nahverkehr im Land auf einem guten Weg ist. Es bleibt aber noch viel zu tun», sagte Buchholz.

Der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz macht sich ein Bild vom neuen „Hein Schönberg“ und der Strecke zwischen Kiel Hauptbahnhof und Oppendorf, die der Zug der DB Regio seit dem 4. September wieder stündlich befährt.

Im Gespräch mit RSH-Reporter Andreas Otto sagte Buchholz weiter

(Startpfeil klicken)

Die Nachfrage im Bahnverkehr stieg nach der Analyse um rund drei Prozent auf 1,8 Milliarden Personenkilometer. Besonders stark entwickelte sich der Abschnitt zwischen Pinneberg und Hamburg mit 10 Prozent mehr Fahrgästen (ohne S-Bahn) sowie der Abschnitt Hamburg-Aumühle (plus 11 Prozent) und Aumühle-Büchen (plus 10 Prozent).

Eine deutliche größere Nachfrage erwarten Land und NAH.SH, wenn ab Ende des Jahres auf den Regionalexpress-Linien Kiel-Hamburg und Flensburg-Hamburg die neuen Züge vollständig im Einsatz sind. Der Hersteller Bombardier sollte diese ursprünglich im Jahr 2014 an DB Regio liefern, verschob den Liefertermin dann aber auf 2017. Der vorgesehene Betrieb und kürzere Fahrzeiten ließen sich deshalb erst zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember vollständig umsetzen, hieß es.

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