Wieder Unfall aus Leichtsinn – Buchholz: Fuß vom Gas und Rücksicht auf Straßenwärter nehmen…

Fünf Wochen nach einem tödlichen Unfall auf der A 23, bei dem bei Itzehoe ein Staßenwärter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV-SH) ums Leben gekommen ist, gab es gestern bei Eisglätte erneut einen Zwischenfall – diesmal mit halbwegs glimpflichem Ausgang. Ein betrunkener Autofahrer hatte auf der A23 bei Halstenbek (Kreis Pinneberg) ein Streufahrzeug von der Straße gedrängt. Das Räumfahrzeug krachte in die Leitplanke und war nicht mehr fahrbereit, wie ein Sprecher der Polizei heute sagte.

Der Autofahrer hatte zum Überholen angesetzt, prallte aber gegen das Heck des Streufahrzeuges. Die Autobahn wurde in Richtung Norden für mehrere Stunden teilweise gesperrt. Ein Alkoholtest beim Unfallverursacher ergab dem Sprecher zufolge 2,29 Promille. Der Hamburger wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Verkehrsminister Bernd Buchholz appellierte vor diesem Hintergrund erneut an alle Verkehrsteilnehmer, sich grundsätzlich nicht unter Alkoholeinfluss hinter das Lenkrad zu setzen. Zugleich mahnte er mehr Umsicht bei schwierigen Straßenverhältnissen wie an diesem Wochenende an: „Nehmen Sie bei Schneefall und Glätte den Fuß vom Gas und nehmen Sie vor allem Rücksicht auf die, die Ihnen die Straßen räumen und damit sicherer machen.“ Wer Streufahrzeuge zu überholen versuche, der gefährde nicht nur sich, sondern vor allem andere und sorge obendrein dafür, dass – wie aktuell auf der A 23 – Hunderte unnötig im Stau stehen müssen.

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