Arbeitsmarkt in Mai-Laune: Arbeitslosigkeit gegenüber Vorjahr nochmals deutlich gesunken

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Am Arbeitsmarkt gefragt: Fachkräfte in der Gastronomie – besonders in den Tourismus-Hochburgen des echten Nordens

Der Sonne-Monat Mai strahlt offenbar auch auf den schleswig-holsteinischen Arbeitsmarkt ab. Wie Arbeitsminister Bernd Buchholz heute in Kiel sagte, sei die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat auf 83.900 und damit um 4,1 Prozent gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat ging die Arbeitslosenzahl sogar um 6,7 Prozent zurück. Die Arbeitslosenquote beträgt 5,4 Prozent, ein Rückgang um 0,5 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr.

„Der Arbeitsmarkt profitiert also weiterhin von vollen Auftragsbüchern unserer Unternehmen und unseren attraktiven Tourismusgebieten – vor allem an den Küsten“, sagte Buchholz. So sank die Arbeitslosenquote im Vormonatsvergleich im Kreis Dithmarschen um 0,7 Prozentpunkte,  in Nordfriesland um 0,6 Prozentpunkte und in Ostholstein um 0,4 Prozentpunkte. Von dem Rückgang profitieren laut Buchholz alle Personen- und Altersgruppen. Besonders in der Gruppe der Jugendlichen (15 bis 25 Jahre) habe es gegenüber dem Vorjahresmonat einen Rückgang um 1.000 auf gegenwärtig 7.888 Arbeitslose (- 11,6 %) gegeben. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2.100 (- 6,5 %) auf 30.322 zurück. Auch die Zahl der arbeitslosen Ausländer ging gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,1 Prozent zurück.

„Mit dem Ende von Integrationskursen und berufsbezogener Sprachförderung wird sich die Zahl der arbeitslosen Ausländer, insbesondere aus den nichteuropäischen Asylherkunftsländern in den nächsten Monaten spürbar erhöhen“, sagte Buchholz. „Mit dem Start eines weiteren Ideenwettbewerbs im Rahmen unseres Landesprogramms Arbeit setzen wir einen Schwerpunkt auf die Förderung von Projekten zur Integration von Langzeitarbeitslosen mit Migrations- und Fluchthintergrund.“ Darüberhinaus würde auch die Förderung von erfolgreichen Integrations-Projekten vorbereitet.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Land stieg indes weiter an: Nach hochgerechneten Daten des Monats März erhöhte sich die Zahl um 19.800 (+  2,1 %)  Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Gegenwärtig gehen 973.600 Menschen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Besonders in den Wirtschaftszweigen Gastgewerbe, Gesundheitswesen, öffentliche Verwaltung sowie Erziehung und Unterricht nahm die Zahl der Beschäftigten deutlich zu

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