Marschbahn-Pannen beschäftigen einmal mehr den Landtag – Koalition lehnt SPD-Antrag ab

Pendler steigen in Klanxbüll in die Züge der Marschbahn nach Sylt

Während die Pünktlichkeit auf der Marschbahn-Strecke zwischen Niebüll und Westerland vergangene Woche auf unter 45 Prozent abgesackt ist, beschäftigte das Thema heute einmal mehr den Landtag. Dabei ist die SPD ist mit ihrer Forderung nach einer Verdreifachung der Entschädigungen für Pendler gescheitert. Unterstützt von AfD und SSW wollten die Sozialdemokraten Monatskarten-Inhabern einen Nachlass von 75 Prozent gewähren.

Dazu sagte Verkehrsminister Bernd Buchholz im Landtag:

Der Minister schloss dabei erneut eine Vertragskündigung gegenüber der Bahn nicht aus:  Sollten die Pannen in den nächsten Monaten weiter anhalten, müsse die Kündigung von Verträgen von Teilstrecken erwogen werden. Die Situation sei seit dem vergangenen Jahr «evident schlechter geworden». Trotz der jüngsten Zusagen der Bahn beim «Bahn-Gipfel» vergangene Woche in Berlin, mehr Personal und Loks zur Verfügung zu stellen, seien am Montag drei Züge wegen Personalmangels ausgefallen. Er betonte, mit Strafzahlungen auch weiterhin den höchstmöglichen Druck auf die Deutsche Bahn ausüben zu wollen. Pendler mit Monatskarten würden voraussichtlich auch für den Monat Mai Entschädigungen von 50 Euro in der zweiten Klasse und 75 Euro für die erste Klasse erhalten.

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