Fach-Gremium zieht Bilanz bisheriger EU-Wirtschaftsförderung im echten Norden

Rohlfs_Corti
Petra Corti und Rohlfs

Hochkarätiges Treffen in einem der modernsten Regelenergiekraftwerke der Welt: Unter Leitung von Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs hat diese Woche der so genannte Begleitausschuss für das 255 Millionen schwere EU-Förderprogramm EFRE bei den Versorgungsbetrieben in Bordesholm getagt. Der Ausschuss prüft unter anderem, ob die im Programm gesetzten Förderziele erreicht werden oder ob neue Schwerpunkt-Setzungen erforderlich sind. Nach den Worten von Rohlfs wurden und werden die 255 Millionen Euro aus dem EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung)  zwischen 2014 und 2020 für Projektförderungen in Schleswig-Holstein zur Verfügung gestellt. Auch das Bordesholmer Kraftwerk war vor zwei Jahren mit knapp 1,7 Millionen Euro unterstützt worden.

Wie Rohlfs am Rande des Treffens weiter sagte, hätten die Ausschuss-Mitglieder die Gelegenheit genutzt, sich in einer Phase entscheidender Weichenstellungen für die zukünftige EU-Regionalförderung von der Brüsseler Programm-Managerin Petra Corti und ihrem Kollegen Johann Apostel aus dem Bundeswirtschaftsministerium über den aktuellen Stand der Vorbereitung auf die neue Förderperiode zu informieren.

VBB_RES_Bordesholm2-1024x512
Batteriespeicher der Versorgungsbetriebe in Bordesholm

Allein der Tagungsort zeigt einmal mehr, welche Bedeutung die EU-Förderung für den echten Norden hat“, sagte Rohlfs. Das im Mai ans Netz gegangene Kraftwerk der Bordesholmer Versorgungsbetriebe sei nicht nur ein Vorbild für andere Kommunen, sondern auch eine wichtige Forschungsplattform für die wissenschaftliche Arbeit an weiteren Lösungen auf der Basis Erneuerbarer Energien. „Hinzu kommt der unmittelbare positive Klimaschutzeffekt durch das Projekt: Wir rechnen mit einem geschätzten Rückgang von etwa 12.000 Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr“, so Rohlfs. Der Batteriespeicher des Kraftwerks sei in der Lage, ein abgeschaltetes Stromnetz neu aufzubauen, was bislang fossilen Kraftwerken vorbehalten gewesen sei.

Nach den Worten von Rohlfs können noch Anträge für Projekte bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein hier und der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer GmbH Schleswig-Holstein hier eingereicht werden.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s