Buchholz zu neuen Corona-Regeln: Das Prinzip der Freiwilligkeit wird nicht aufgehoben

Die ab kommenden Montag geltenden neuen Corona-Regeln bringen nach Ansicht von Schleswig-Holsteins Wirtschafts- und Tourismusminister Bernd Buchholz wichtige Erleichterungen für Gastronomie und Hotellerie mit sich. Dies gelte unter anderem für den Wegfall der Testpflicht für Gäste von Innengastronomie. Wie der FDP-Politiker heute bei einem Besuch der mit Landeshilfe neu errichteten Promenade im Ostsee-Ferienort Großenbrode sagte, entfallen ab dem 26. Juli zwar erhebliche Pflichten, das Prinzip der Freiwilligkeit werde im Tourismus aber nach wie vor groß geschrieben.

Zu den Neuregelungen für den Tourismus sagte Buchholz – Audio starten, Pfeil klicken:

Derzeit seien viele Menschen im Land, die sonst anderswo Urlaub machten, sagte Buchholz. Er hoffe auf eine gute Auslastung bis in den November hinein.

Gruppenbild mit Minister und Gemeinderat Großenbrode auf der neuen Promenade – von „Overtourism“ kann aus Sicht von Buchholz in keinem Ort des Landes die Rede sein.

Buchholz verwies zugleich auf Befürchtungen bei Investoren, Bürgerbegehren könnten kommunalpolitische Entscheidungen kippen. Tourismus und ein gutes Leben der Einheimischen gingen im Norden sehr positiv zusammen. «Denn wir sind in Schleswig-Holstein vom Overtourismus so weit entfernt wie die Erde vom Mars.» Der Begriff „Overtourism“ bezieht sich auf Ziele, die von Touristen derart überrannt werden, dass ernste Konfrontationen mit Einheimischen aufkommen.

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