
Die bisherige Geschäftsführerin der KielRegion GmbH, Ulrike Wielatt, wird spätestens ab 1. Juli 2026 an die Spitze der „Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH“ (WTSH) rücken. „Wir sind sehr glücklich, eine absolute Kennerin der Wirtschaft in Schleswig-Holstein für den Posten gewonnen zu haben“, betonte Wirtschaftsstaatssekretärin und WTSH-Aufsichtsratschefin Julia Carstens.
Die wirtschaftliche Lage bleibe herausfordernd und es sei umso wichtiger, den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein weiterzuentwickeln und Unternehmen hierher zu locken. „Auf Ulrike Wielatt wartet keine einfache Aufgabe. Ich bin aber überzeugt, dass sie sowohl das Kerngeschäft der Wirtschaftsförderung als auch die Zukunftsthemen Innovation und Technologietransfer dynamisch voranbringen wird“, so die Staatssekretärin weiter.
Wielatt tritt die Nachfolge von Dr. Hinrich Habeck an, der seinen Posten Ende Oktober 2025 niedergelegt hat. Derzeitiger Geschäftsführer der WTSH ist Hans-Peter Petersen. Er hatte sich bereit erklärt, die Führung der WTSH in der Übergangsphase bis zum Dienstantritt von Ulrike Wielatt zu übernehmen. Carstens dankte Petersen für seinen Einsatz: „Dadurch konnten wir mit der nötigen Ruhe diese wichtige Personalentscheidung treffen.“
Bevor Wielatt im Juli 2021 Geschäftsführerin der KielRegion wurde, leitete sie das Change Management am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Die 50-jährige Wirtschaftswissenschaftlerin wohnt mit ihrer Familie in Kiel und freut sich auf die neue Aufgabe: „Auch wenn die Zeiten aktuell auf verschiedenen Ebenen besonders herausfordernd sind, verfügt Schleswig-Holstein über zentrale Standortfaktoren für Unternehmen und Fachkräfte. Die Aufgabe wird sein, diese gemeinsam mit den engagierten Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik auch zum Leben zu erwecken.“
Mehrheitsgesellschafter der WTSH ist das Land Schleswig-Holstein. Weitere Gesellschafter sind die in Schleswig-Holstein ansässigen drei Industrie- und Handelskammern und die beiden Handwerkskammern sowie die Hochschul-GbR.