Weiterbau der A 21: Die ersten Bagger zwischen Klein Barkau und Nettelsee rollen

Rodung

Es geht weiter beim Ausbau der B 404 zur A 21: Seit einigen Tagen laufen die Vorbereitungsarbeiten zwischen Nettelsee und Klein Barkau. Nach Angaben des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) haben die Rodungsarbeiten am Straßenrand begonnen. Um Sperrungen zu vermeiden, wird der Verkehr im betreffenden Bereich durch eine mobile Baustellenampel geführt. Fußgänger und Radfahrer müssen aus Sicherheitsgründen während der Fällungen mit kurzzeitigen Wartezeiten rechnen.

Der LBV.SH weist vorsorglich darauf hin, dass es während des Aufbaus der Verkehrssicherung und der Fällungen zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen des fließenden Verkehrs kommen kann, die nicht vermeidbar sind. Die Rodungen sollen – vorbehaltlich der Witterung – im ersten Quartal 2019 abgeschlossen sein. „Wir bitten die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis und vor allem darum, sich auf die Arbeiten einzustellen“, so LBV.SH-Direktor Torsten Conradt.

TA.SH will Tourismus-Boom im echten Norden mit neuem Marketing-Mix stetig ausbauen

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Schleswig-Holstein wird auch im Jahr 2018 einen neuen Tourismus-Rekord verzeichnen. Die Zahl der Übernachtungen werde hochgerechnet etwa bei 33 Millionen liegen – ein Anstieg von rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sagte Tourismusminister Bernd Buchholz (FDP) heute in Kiel bei der Präsentation der Marketing-Projekte der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TA.SH) fürs neue Jahr.

Künftig wolle man «den echten Norden» – so Schleswig-Holsteins Werbeslogan – als Ganzjahresziel bei Urlaubern durchsetzen und zudem das nördlichste Bundesland als attraktiven Tagungs- und Kongressstandort bekanntmachen. Der Etat der Tourismus-Agentur werde erneut um 500 000 Euro auf insgesamt 3,1 Millionen Euro erhöht, um unter anderem erstmals auf zwölf Fernbahnhöfen zu werben.

Im Gespräch mit Journalisten sagte Buchholz weiter (Audio starten „im Browser anhören“)

Das laufende touristische Jahr 2018 ist für Schleswig-Holstein bereits ein äußerst erfolgreiches, daher hat sich die TA.SH für die Zukunft große strategische Ziele gesteckt: Schleswig-Holstein als ganzjähriges Reiseziel etablieren, mehr Übernachtungen in der Nebensaison generieren und die Marke „Schleswig-Holstein – der echte Norden“ noch bekannter machen. „Für das Marketing des Landes sind die Ergebnisse der kürzlich vorgestellten Markentreiberanalyse eine gute Grundlage. Die Bewertungen der Gäste haben uns die Stärken der touristischen Marke Schleswig-Holstein aufgezeigt“, betont Tourismusminister Buchholz. „So wissen wir jetzt besser, welche Leuchttürme und Geheimtipps im Vordergrund unserer zukünftigen Vermarktung stehen sollten. Und dass wir in Werbung für unser Land weiter investieren müssen, steht außer Frage.“

Die Nordsee in Wyk auf Föhr

TA.SH-Geschäftsführerin Bunge sieht noch Potenzial vor allem bei Gästen aus Süddeutschland, dem Ausland und für das Tagungsgeschäft: „Um die Attraktivität der touristischen Marke ‚Schleswig-Holstein – der echte Norden‘ weiter steigern zu können, haben wir gemeinsam mit unseren Partnern die Marketingplanung 2019 erarbeitet. Auf dieser Agenda steht auch eine Vielzahl neuer Projekte.“

Zu den geplanten Maßnahmen zählen etwa ein Gesamtkonzept aus Videobausteinen für diverse Kanäle sowie ein eigenes redaktionelles Magazin mit einer Auflage von mindestens 250.000 Exemplaren. Ferner steht der Ausbau der digitalen Kommunikation im Fokus, zum Beispiel mit dem gerade erfolgten Relaunch der Business Website http://www.sh-business.de, einer landesweiten Datenbank für Bild, Text und Film, einer neuen Messecloud auf der Touristikmesse ITB sowie eine Online- Kampagne für die Nebensaison.

Darüber hinaus wird die TA.SH internationaler und stärkt das Auslandsmarketing primär in den drei Märkten Dänemark, Schweiz und Österreich. Um Schleswig- Holstein als Kongress- und Tagungswirtschaft mit maritimem Flair zu stärken, wird es ab 2019 eine eigene Website http://www.sh-convention.de inklusive „Venue Finder“ geben. Zudem wird sich Schleswig-Holstein erstmalig im Frühjahr mit einem Stand auf der IMEX, der globalen Messe für Messen, Incentive-Reisen, Kongresse und Events, in Frankfurt a. Main präsentieren.

Bahnpendler aufgepasst: Ab morgen flächendeckender Streik auf allen DB-Strecken

 

Flensburger Bahnhof im ReisezentrumBisher war die Ankündigung recht vage – nun teilt die Gewerkschaft EVG mit, wann morgen konkret bei der Deutschen Bahn gestreikt wird. Die Aktionen sollen vier Stunden dauern und bundesweit laufen. Heißt;: DB-Kunden müssen morgen früh wegen des Warnstreiks bundesweit mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) rief Beschäftigte des Konzerns für die Zeit zwischen 5 und 9 Uhr zu dem Ausstand auf.

Die Bahn geht davon aus, dass die Arbeitsniederlegungen «den Zugverkehr voraussichtlich bundesweit stark beinträchtigen» werden.

Auch in den Stunden nach dem Warnstreik-Ende sei mit Störungen zu rechnen. «Die Deutsche Bahn setzt alles daran, die Auswirkungen der Warnstreiks auf ihre Kunden so gering wie möglich zu halten», hieß es aus dem Konzern. «Die DB bedauert, dass die Reisenden, darunter viele Arbeitnehmer, in der Adventszeit möglicherweise mehr Zeit und Geduld aufbringen müssen, um an ihr Ziel zu kommen.»

Appell an Firmenchefs und Mitarbeiter: Chance des neuen Ratgeber-Zentrums nutzen

Sperrige Verpackung, nützlicher Inhalt: Mit einer großen Auftakt-Veranstaltung an der Fachhochschule Kiel ist am Donnerstag das Mittelstands-Kompetenzzentrum 4.0. an den Start gegangen. Die vom Bund mit vier Millionen Euro geförderte Informations-Einrichtung, die (gratis) Antworten und Hilfe rund um Fragen der Digitalisierung gibt, sollte nach dem Wunsch von Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz unbedingt genutzt werden.

Die Eröffnung des Kompetenzzentrums ist seine Meldung der Woche (Video starten)

Mehr Infos dazu auch hier

Sprungbrett in Richtung Digitale Welt: Landesweites Kompetenzzentrum nimmt Fahrt auf

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Buchholz mit dem Chef des neuen Kompetenzzentrums, Prof. Dr. Jürgen Mallon

Kleine und mittlere Betriebe in Schleswig-Holstein können bei Themen rund um die Digitalisierung jetzt bei einem speziellen Kompetenzzentrum in Kiel Rat einholen. Zum offiziellen Auftakt an der Fachhochschule kamen heute über 250 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Das Zentrum ist Teil einer Digitalinitiative des Bundeswirtschaftsministeriums für den Mittelstand. Es vereint sechs Konsortialpartner aus Kiel, Lübeck und Neumünster. Der Bund fördert die Einrichtung mit rund vier Millionen Euro für die kommenden drei Jahre.

Die Unternehmen müssten vor den Veränderungen, die mit der Digitalisierung einhergingen, nicht zurückschrecken, sagte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP). Das Kompetenzzentrum diene dem Mittelstand praxisnah und anschaulich als erste Anlaufstelle bei Fragen zur Digitalisierung. Buchholz rief die Wirtschaft auf, das Angebot auch anzunehmen.

Buchholz sagte im Gespräch mit Journalisten weiter (Audio starten – „im Browser anhören“)

«Gemeinsam bieten wir sowohl branchenspezifische Themen für den Maschinenbau, die Lebensmittel- und Medizintechnik als auch branchenübergreifende Querschnittsthemen wie Geschäftsmodelle, Wirtschaftlichkeit und Interoperabilität an», erläuterte der Sprecher des Kompetenzzentrums, Jürgen Mallon. «Diese Kombination ist eine gelungene Mischung, um Unternehmen in Schleswig-Holstein durch kostenfreie Informationsveranstaltungen, Seminare, Labortouren, Sprechstunden und konkrete Hilfen vor Ort bei der Digitalisierung zu begleiten.»

Arbeitsstaatssekretär Rohlfs bringt bei Minister-Konferenz Hartz-IV-Reform auf den Weg

Die bisherigen Vorschriften zu Sozialleistungen nach Hartz IV im Rahmen des Sozialgesetzbuches (SGB II) sollen in Zukunft deutlich entschlackt werden: Die Arbeits- und Sozialminister der Länder gaben heute bei ihrer Herbstkonferenz in Münster einem entsprechenden Antrag aus Schleswig-Holstein statt. Nur ein Bundesland stimmte dagegen. „Damit ist eine wichtige Weiche dafür gestellt, dass sich unter anderem getrennt lebende Eltern in Zukunft nicht mehr mit teils hundertseitigen Bescheiden auseinandersetzen müssen, sondern mit großzügigen Pauschal-Regelungen rechnen können“, sagte Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs heute (6. Dezember) am Rande der Konferenz in Münster.

Nach den Worten von Rohlfs verursache das derzeitige komplexe Regelwerk im SGB II einen enormen Verwaltungsaufwand und habe unter anderem zu einer ungeheuren Flut an Klagen und Widersprüchen geführt. „Alle Betroffenen können deshalb froh sein, dass unser Antrag auf breite Zustimmung gestoßen ist“, so der Staatssekretär. Ziel sei vor allem, dass die Bescheide künftig verständlicher und nachvollziehbarer werden. „Und wir erwarten nun, dass der Bund dem breiten  Ländervotum entspricht und die erforderlichen Änderungen zügig umsetzt“, so Rohlfs.

Thilo_Rohlfs_038_bearb_eis_Retusche_tabasco_final (2)Der Staatssekretär sagte am Rande der Konferenz weiter

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Die vorgeschlagenen Vereinfachungen beziehen sich unter anderem auf die Abschaffung so genannter temporärer Bedarfsgemeinschaften, bei denen ein minderjähriges Kind getrennt lebender Eltern beiden elterlichen Haushalten zuzuordnen ist. Rohlfs: „Die Leistungen sind aktuell nach den tatsächlichen Verhältnissen zu beurteilen und damit muss zum Teil geradezu minutiös ausgerechnet und nachgewiesen werden, wie viele Tage und Stunden im Monat ein Kind bei welchem Eltern- oder Großelternteil ist. Und das hat stetige Anpassungen der Leistungsbescheide zur Folge. Allein die fachlichen Weisungen der Bundesagentur für Arbeit haben für solche Fälle einen Umfang von zwölf Seiten. Diesen Unsinn wollen wir nun stoppen und durch Pauschal-Regelungen vereinfachen.“

Land lockt ab Frühjahr 2019 mit einer „Meistergründungs-Prämie“ zur Selbständigkeit

Nicht nur für Maurer interessant: Das Land wirbt ab Frühjahr kommenden Jahres mit einer Meistergründungsprämie für mehr Selbständigkeit im Handwerk

Neuer Anreiz des Landes für Gründungswillige: Wer in Schleswig-Holstein einen Meisterbetrieb gründet oder übernimmt, bekommt diesen Schritt mit bis zu 10.000 Euro versüßt. Wie Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz jetzt in Kiel mitteilte,  liegt nun ein Konzept für die Einführung der so genannten Meistergründungsprämie vor. Am 1. Dezember wird sich der Landtag mit dem Thema befassen – die Zustimmung gilt allerdings schon jetzt als sicher. Anschließend wird das Wirtschaftsministerium eine Richtlinie erstellen und mit den Handwerkskammern ein Verfahren zum Umgang mit den Anträgen verabreden. „Ich rechne also nicht damit, dass vor April Anträge gestellt werden können“, sagte Buchholz und freute sich über die rasche Umsetzung. Denn: Ursprünglich war die Einführung der Meistergründungsprämie erst für 2020 geplant

Buchholz sagte weiter (Audio starten – „im Browser anhören“)

Wer erstmalig ein Meisterunternehmen gründet, übernimmt oder aktiver Mitunternehmer wird, hat künftig in einer ersten Stufe Anspruch auf eine Förderprämie von 7500 Euro. Weitere 2500 Euro gibt es, wenn nach drei Jahren ein Arbeits- oder Ausbildungsplatz geschaffen wird. Damit soll laut Buchholz unter anderem eine gewisse Nachhaltigkeit gewährleistet werden.

Hintergrund: Der Anteil der Betriebsinhaber im Land, die über 50 Jahre alt sind, liegt laut Handwerkskammer Schleswig-Holstein bereits bei 53 Prozent. In den kommenden Jahren steht somit ein Großteil der Unternehmen vor einer möglichen Übergabe. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Meister seit 2004 bundesweit. Von meistergeführten Unternehmen erhofft sich das Land eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit und Ausbildungsbereitschaft sowie Innovationsfähigkeit. „Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Fachkräftemangels sollten Meistergründungen deshalb gezielt gefördert werden“, sagt Buchholz.

Darum wird das Land im ersten Jahr der Einführung eine Million Euro investieren, nach Etablierung des Programms ist mit einer Steigerung in den kommenden zwei Jahren auf jeweils rund 2,1 Millionen Euro sowie ab dem vierten Jahr auf 2,7 Millionen Euro zu rechnen. Buchholz: „Wir gehen von insgesamt rund 275 Meistergründungen im Jahr aus“.

„Wir freuen uns wahnsinnig darüber, dass die Prämie eingeführt werden soll“, sagte gegenüber den „Lübecker Nachrichten“  Andreas Katschke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Lübeck. Das Konzept sehe alles vor, wie die Kammer es sich gewünscht habe. „Die Prämie hat eine sehr großzügige Höhe, auch mit dem zweistufigen Modell können wir sehr gut leben.“

Aktuell gibt es im echten Norden 19.113 Handwerksfirmen. Der Großteil davon sind Unternehmen im Bauhauptgewerbe oder im Aus¬baugewerbe. An dritter Stelle stehen die Handwerke für den privaten Bedarf, wie zum Beispiel Friseure.

Die meisten selbstständigen Handwerksunternehmen im Land gibt es im Kreis Pinneberg (elf Prozent) sowie in den Kreisen Segeberg und Rendsburg-Eckernförde (jeweils zehn Prozent). Die wenigsten Handwerksunternehmen sind dagegen in den Kreisen Steinburg, Plön und Dithmarschen (jeweils fünf Prozent) sowie in den kreisfreien Städten Neumünster und Flensburg (jeweils zwei Prozent) ansässig.

Buchholz beim Energie-Forschungsgipfel: Wir müssen den Wissenstransfer beschleunigen

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Buchholz (rechts) im Gespräch mit Moderatorin Eva Diederich, Flensburgs FH-Chef Jansen, dem Energieexperten Martin Grundmann und dem Präsidenten der FH-Kiel, Udo Beer. Fotos: Konitzki

Um Ideen und Strategien zu entwickeln, wie angesichts von Klimawandel und knappen Rohstoffen die Energiewende vorangetrieben werden kann, treffen zur Stunde in Kiel rund 100 herausragende Energie-, Klima- und Nachhaltigkeitsforscher zusammen. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat für den vom Land geförderten Fachkongress „Future Energies Science Match“, zu dem rund 800 Teilnehmer angereist sind, die Schirmherrschaft übernommen. „Es muss uns gelingen, Bereiche wie Infrastruktur, Speichertechnik, Energieerzeugung und Verbrauch noch enger und effizienter zusammenzuführen“, sagte Günther heute zur Eröffnung der Konferenz. Auch für Schleswig-Holstein sei die Energiewende von enormer Bedeutung. „Saubere Energie ist ein großer Zukunftsmarkt“, so Günther.

Nach den Worten von Wirtschaftsminister Bernd Buchholz, der an einer der Posiumsdiskussionen teilnahm, ist vor allem ein verbesserter Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Wirtschaft der wesentliche Erfolgsfaktor: Als Beispiel nannte er das Projekt „Campus 100“ der Fachhochschule Westküste in Heide (Kreis Dithmarschen). Dort werde die Energiewende mit praxisorientierter Forschung vorangetrieben. „Unser Ziel ist es, ein Forschungs- und Transferzentrum aufzubauen, das die Energiewende begleitet“, so Buchholz. Themen des Kongresses in der Kieler Sparkassenarena sind neben Zukunftsfragen der Mobilität, der effizienten Energiespeicherung und -erzeugung auch der digitale Wandel der Branche und eine leistungsstarke Infrastruktur.

Sowohl Günther als auch Buchholz appellierten an Forschunseinrichtungen wie Unternehmen, das vom Land eingerichtete „Innovations- und Technologieforum SH“ als zentrale Austauschplattform zu nutzen. „Mit solchen Angeboten können wir Hemmnisse im Wissenstransfer rasch identifizieren und beseitigen“, so Buchholz.  Zudem sei im kommenden Jahr in Kiel die Einrichtung eines Qualitätszirkels der Technologietransferbeauftragten aller Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kammern und Förderinstitute geplant, um eine noch bessere Vernetzung aller Akteure zu gewährleisten.

Hier die Podiumsdiskussion in voller Länge:

Mit Blick auf den hohen Fachkräftebedarf der Energiebranche mahnte Buchholz: „Wir müssen und werden im Schulterschluss mit der Branche bedarfsgerechte Qualifizierungsangebote und berufsbegleitende Weiterbildungsformate schaffen. Und wir brauchen einen schnelleren Wissenstransfer, wobei wir ein besonderes Augenmerk auf die Speicher- und Sektorenkopplung legen müssen, die sowohl im gewerblichen als auch im akademischen Bereich unterrepräsentiert sind.“

Nach Angaben von Schleswig-Holsteins Energie-Staatssekretär Tobias Goldschmidt hat Schleswig-Holstein bei der Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien die 100-Prozent-Grenze längst übersprungen. Der nächste Schritt sei die Übertragung dieses Erfolges auf alle Energiesektoren. „Wir erleben gerade eine Transformation unserer analogen Energiewelt in eine digitale vernetzte Welt. Das Future Science Match ist genau der richtige Ort, um diesen Wandel zu gestalten“, so Goldschmidt.

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So viel Arbeit war noch nie in SH ! Buchholz: Bürokratiemonster Hartz IV verschlanken

Mit einer Rekordzahl steuert der Arbeitsmarkt im Norden das Jahresende an: Erstmals wurden mehr als eine Million Arbeitsplätze gezählt. Die Zahl der Menschen ohne Jobs sinkt weiter – für Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz nicht nur seine „Meldung der Woche“, sondern auch Ansporn, über die bevorstehende Arbeits- und Sozialministerkonferenz die Hartz IV-Gesetze zu entrümpeln. Video starten…

Notiz-Blog der Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus