Inflationsrate sinkt auf null Prozent

Gut für energieintensive Betriebe – Trostpflaster für Sparer:
Sinkende Energiepreise drücken Inflation auf null Prozent

Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes verharrten die Verbraucherpreise im September auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Im August hatte die Inflationsrate bei 0,2 Prozent gelegen, im Mai noch bei 0,7 Prozent.

Hauptgrund für den Rückgang im Jahresvergleich sind rasant gesunkene Energiepreise: Haushaltsenergie und Kraftstoffe waren im September für Verbraucher 9,3 Prozent billiger als vor einem Jahr.

Damit entfernt sich die Inflation wieder weiter von der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB), die mittelfristig Teuerungsraten von knapp unter 2,0 Prozent anstrebt.

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer erinnerte allerdings daran, dass die niedrige Inlationsrate keineswegs ein weiteres Indiz für eine drohende Deflation sei: Solange die Ursachen für die niedrige Preissteigerungsrate – wie in diesem Fall – auf äußere Faktoren wie verbilligte Rohstoffe zurückzuführen seien, solange bestehe für die heimische Wirtschaft kein Grund zur Besorgnis. Im Gegenteil: „Energieintensive Betriebe, wie etwa der Brunsbütteler Chemcoast-Park, profitieren von der augenblicklichen Situation – ebenso die Sparer, deren Einlagen in der augenblicklichen Niedrigzinsphase zumindest nicht weiter an Kaufkraft verlieren“, so Meyer.

Unverändert problematisch bleibe die Lage hingegen für Unternehmen, die stark auf Exporte nach Rußland oder in OPEC-Länder angewiesen sind:

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