Verkehrsminister diskutieren über WLAN in Zügen – Bund drängt auf flächendeckende Angebote

Dobrindt drängt Länder zum W-Lan-Ausbau in Zügen. Meyer: Wir sind offen – aber wer bestellt, muss auch zahlen

WLANBundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat die Bundesländer aufgefordert, mehr für die flächendeckende Ausstattung von Zügen mit drahtlosem Internet zu tun. «Nur wenn die Kunden im Zug störungsfrei WLAN nutzen können, bleibt die Bahn attraktiv», erklärte der CSU-Politiker heute im Rahmen der Verkehrsminister in Worms, wo er als Gast für das Kamingespräch vorgesehen ist. Künftig müssten alle Ausschreibungen auch im Regionalverkehr, für den die Länder zuständig sind, ein WLAN-Angebot in den Zügen verpflichtend vorsehen.

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer hatte sich bereits tags zuvor im Wirtschaftsausschuss des Kieler Landtages offen in dieser Frage gezeigt. Auf Anfrage der Piraten-Fraktion erklärte Meyer, dass man vor solchen Entscheidungen allerdings zunächst den Ausgang des Verfahrens um die künftige Ausstattung der Länder mit so genannten Regionalisierungsmitteln abwarten müsse (siehe Blog-Beitrag unten). Zudem müsse mit dem Bund auch darüber gesprochen werden, in welchem Umfang er sich an der digitalen Aufrüstung der Züge finanziell beteiligen wolle. Es gelte auch hier das Prinzip: „Wer bestellt, der bezahlt.“

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