Meyer bricht heute nach China auf – Teilnahme an Wirtschafts-Delegationsreise von Olaf Scholz

Meyer stößt zur China-Delegationsreise von Olaf Scholz dazu. Besuch bei Shanghai-Dependance der Lübecker Firma SLM

HBC
Meyer bei seinem letzten Besuch der WT.SH-Repräsentanz in Hangzhou

Gemeinsam mit dem Chef der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WT.SH, Bernd Bösche, wird Meyer unter anderem am Donnerstag an der offiziellen Gründung einer Tochtergesellschaft der Lübecker Firma SLM Solutions teilnehmen, die auf so genannte 3-D-Drucker spezialisiert ist. Die neue Niederlassung soll von Shanghai aus den Vertrieb, das Marketing und den Service für Kunden auf dem gesamten chinesischen Markt aufbauen. SLM Solutions mit seinen rund 200 Mitarbeitern – ist bereits seit fast 20 Jahren mit lokalen Partnern auf dem chinesischen Markt tätig. Zur Presseerklärung des Unternehmens: hier klicken

Reinhard_MeyerMeyer sagte vor seiner
Abreise (Audiopfeil klicken)

Am Freitag steht zudem ein Besuch der Niederlassung des Gabelstapler-Herstellers und Lagertechnik-Spezialisten Jungheinrich auf dem Programm. Ein wichtiges Diskussionsthema bei allen Stationen wird unter anderem das Bundes-Projekt „Industrie 4.0.“ sein. Bei dieser so genannten vierten industriellen Revolution geht es unter anderem um eine stärkere Individualisierung von Produktionsprozessen – selbst bei Serienfertigung – aber auch um eine stärkere Kopplung von Produktion und Dienstleistung. Abschließend wird Meyer am Sonnabend die schleswig-holsteinische Partnerprovinz Zhejiang in Hangzhou besuchen, die im kommenden Jahr ihre 30-jährige Partnerschaft mit Schleswig-Holstein feiert.

Trotz der abgekühlten konjunkturellen Lage in China bezeichnete Meyer den chinesischen Markt als nach wie vor enorm wichtig für Schleswig-Holstein und Hamburg. „Darum ist es auch richtig und wichtig, dass wir dort gemeinsam mit Hamburg Präsenz zeigen“, so Meyer. Pro Jahr werden Waren im Wert von über zwei Milliarden Euro aus China nach Schleswig-Holstein eingeführt und für knapp eine Milliarde Euro exportiert.

Die Küstenprovinz Zhejiang, die Meyer und Bösche zum Abschluss ihrer Reise besuchen, zählt zu den wirtschaftlich bedeutendsten Regionen in China. Am 20. April 1986 wurde die Vereinbarung über die Partnerschaft zwischen Zhejiang und Schleswig-Holstein unterzeichnet. Zwischen der Provinz Zhejiang und Schleswig-Holstein gibt es eine immer intensivere Zusammenarbeit in wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Bereichen. Schleswig-Holstein ist bei der Maritimen Wirtschaft, den Erneuerbaren Energien sowie beim Umweltschutz gut aufgestellt und damit insbesondere für die Provinz Zhejiang ein interessanter Partner.

Teeplantage in Zhejiang

Die Repräsentanz der WT.SH (Wirtschaftsförderung- und Technologietransfer GmbH) in der Hauptstadt Hangzhou der Provinz Zhejiang hat sich seit ihrer Gründung im Jahre 1996 als das wichtigste Instrument der Außenwirtschaftsförderung für die schleswig-holsteinische Wirtschaft in der VR China erwiesen. „Alle China-Aktivitäten der WTSH werden über dieses Schleswig-Holstein Business Center abgewickelt. Das WTSH-Büro wird ebenfalls dazu genutzt, um den attraktiven Standort Schleswig-Holstein für chinesische Unternehmen zu präsentieren und bekannt zu machen, die den europäischen Markt erschließen wollen. Die chinesischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Hangzhou sind sehr engagiert und motiviert für die Belange der Unternehmen aus Schleswig-Holstein tätig“, so Meyer.
Die Repräsentanz wurde 1999 um ein Gemeinschaftsbüro für schleswig-holsteinische Unternehmen erweitert. In 2005 wurde die Leistungspalette des WTSH-Büros um ein Office-in-Office ergänzt. Damit wird es Firmen aus Schleswig-Holstein ermöglicht, innerhalb des Büros mit einem eigenen abgetrennten Büroteil und eigenem Personal das back office des WTSH-Büros sowie die wertvollen Kontakte der chinesischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu nutzen.

Anfang 2013 erfolgte ein Umzug des WTSH-Büros innerhalb der Stadt Hangzhou, die Neueröffnung erfolgte im Rahmen eines Festaktes am 20. November 2013, an dem der Ministerpräsident Torsten Albig teilnahm.
Aktuell sind insgesamt 32 Firmen Mitglied im Firmengemeinschaftsbüro.

Zur Delegation um Hamburgs Bürgermeister Scholz gehören neben Meyer unter anderem Hamburgs Flughafenchef Michael Eggenschwiler, der Geschäftsführer der Olympia-Bewerbungsgesellschaft, Nikolas Hill und Airbus-Vize Georg Mecke. Außerdem reisen der Chef der Hamburg Port Authority (HPA), Jens Meier, Handelskammer-Hauptgeschäftsführer Hans-Jörg Schmidt-Trenz, HSH Nordbank-Chef Constantin von Oesterreich sowie Siemens-Nord-Chef Michael Westhagemann mit.

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