Spatenstich in Dithmarschen – Debatte im Landtag: Breitband-Ausbau geht weiter voran

Schafstedt: Erster Spatenstich für schnelles Internet in Dithmarschen – pararalell dazu Breitband-Debatte im Landtag

Schafstedt
Nägele (2.vl.) mit Landtrat Klimant (Mitte) und weiteren Projektbeteiligten  beim Spatenstich

Spatenstich in Dithmarschen – Debatte im Landtag:  Der Breitband-Zweckverband Dithmarschen (BZVD) hat heute in Schafstedt-Süd die Weichen für die digitale Zukunft gestellt. Gemeinsam mit Technologie-Staatssekretär Dr. Frank Nägele,  Dithmarschens Landrat Dr. Jörn Klimant, Olaf Tölke von der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) und Dirk Sasson, Prokurist und Bereichsleiter der Stadtwerke Neumünster (SWN) GmbH, griff mit BZDV-Verbandsvorsteher Peter Schoof beherzt zum Spaten, um symbolisch den Ausbau des flächendeckenden, leistungsfähigen Glasfasernetzes einzuleiten. Bis zum Jahr 2022 wird der Zweckverband gemeinsam mit seinem regionalen Partner in Summe rund 150 Millionen Euro in das Zukunftsprojekt investieren. Davon werden etwa 20 Millionen Euro für die aktive Technik von den Stadtwerken Neumünster finanziert. Beginnen wird der Netzausbau in den ländlichen, schlechter versorgten Gebieten bis hin zu den städtischen, besser versorgten Regionen im Kreis Dithmarschen.

Nägele zeigte sich beeindruckt vom Dithmarscher Breitband-Projekt: „Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Es ist beeindruckend zu erleben, dass sich 113 von 114 amtsangehörigen Gemeinden des Kreises zusammengetan haben, um die flächendeckende Versorgung mit einem Glasfaser-Anschluss aufzubauen und sicherzustellen. Mit den Stadtwerken Neumünster als starken Partner an der Seite habe ich keine Zweifel, dass dieses ehrgeizige Projekt erfolgreich sein wird. Auch am Beispiel des Kreises Dithmarschen stelle ich fest: Der echte Norden hat bei der Digitalisierung die Nase vorn“, sagte er.

Zeitgleich zog Wirtschaftsminister Reinhard Meyer im Landtag in Kiel auf Antrag der CDU Bilanz des bisherigen Breitband-Ausbaus im Land:

Im Norden hätten bereits 23 Prozent der Haushalte die Möglichkeit, einen Glasfaseranschluss zu buchen. Bundesweit seien es nur 5 Prozent. Die Landesregierung habe das ehrgeizige Breitbandziel, bis 2030 eine flächendeckende Glasfaserversorgung bis in die Häuser hinein zu erreichen, so der Minister. Er verwies auf verschiedene Fördermöglichkeiten des Landes, insbesondere die 70 Millionen Euro bis 2020 des Sondervermögens Breitband und betonte, das Land werde die Infrastruktur schaffen für die digitalisierte Industrie 4.0 der Zukunft.

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