Land sichert Verbraucherzentrale bis 2020 pro Jahr fast 900.000 Euro zu

Mehr Spielraum und Planungssicherheit für Verbraucher­zentrale Schleswig-Holstein mit ihren 5 Beratungsstellen

VZSH
Staatssekretär Nägele (rechts) mit VZSH-Vorstandsmitglied Birgit Wille und Geschäftsführer Stefan Bock

Für die kommenden vier Jahre erhält die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V. (VZSH) mit ihren Beratungsstellen in Flensburg, Heide, Kiel, Lübeck und Norderstedt einen um 25 Prozent auf 870.000 Euro erhöhten jährlichen Landes­zuschuss sowie 25.000 Euro pro Jahr für förderfähige Projekte. „Wir reagieren damit auf Erkenntnisse gemeinsam eingesetzter Gutachter und stellen uns zugleich der Heraus­forderung, Verbraucher­information und Verbraucher­schutz trotz angespannter Haushaltslage finanziell abzu­sichern und das Angebot für die Kundinnen und Kunden der VZSH zu opti­mieren“, sagte Staatssekretär Dr. Frank Nägele heute bei der Übergabe eines entsprechenden Förderbe­scheides für 2016 an Geschäftsführer Stefan Bock.

Vorausgegangen war im letzten Jahr eine von externen Beratern begleitete Analyse von Aufgaben und Organisation der VZSH. Dabei wurden unter anderem die Kernauf­gaben und die Kernorganisation klar definiert. Zur künftigen Kern­organisation zählen in der Geschäftsstelle in Kiel  insge­samt neun Personalstellen für Geschäftsführung, Verwaltung, Öffentlichkeits­arbeit und digi­tale Kommunikation sowie eine anteilig finan­zierte Personalstelle für Verbraucher­bil­dung und Personalstellen für die Kernthemen Verbraucherrechte, Finanzdienstleistungen und Lebensmittel sowie Ernährung. Zu den Kernaufgaben zählen Information, Beratung, Interessenvertretung und Bildung.

Wie Nägele sagte, dürfe Verbraucherpolitik nicht losgelöst von wirtschaftlichen Zielsetzungen wie Wirtschaftswachstum oder der Schaffung von Arbeitsplätzen gesehen werden. „Verbraucherpolitik als Teil einer modernen Wirtschaftspolitik bedeutet vor allem, wettbewerbliche Vielfalt zuzulassen und gleichzeitig nachhaltiges und eigenverantwortliches Konsum- und Verbraucherverhalten zu fördern“, so der Staatssekretär. Aktuelle Fälle wie Lebensmittelskandale, Finanzmarktkrisen, die  Energiewende, steigende Kosten im Gesundheitswesen oder die rasante Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien würden die Menschen vor immer komplexere Entscheidungen stellen. Nägele: „Deshalb haben wir die Verbraucherzen­tra­le ein weiteres Mal gestärkt und ihr vor allem für die kommenden vier Jahre Planungssicherheit gegeben.“

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