Fehmarnsundquerung: Tunnel als Ersatz des „Kleiderbügels“ nach wie vor im Rennen

Staatssekretär Nägele stellt klar: Bei Ersatz der Sundquerung ist Tunnel-Lösung nicht vom Tisch

Fehmarn

Schleswig-Holsteins Verkehrs-Staatssekretär Frank Nägele hat heute Medienberichten widersprochen, wonach aus seiner Sicht ein Tunnel als künftige Querung des Fehmarnsund vom Tisch sei. Die Lübecker Nachrichten hatten Nägele in einem Bericht über das jüngste Dialogforum zur Fehmarnbeltquerung mit den Worten zitiert, dass der Bau eines Tunnels „ökologisch keinen Sinn“ mache und deshalb „vom Tisch“ sei. Dem widersprach Nägele. Richtig sei, dass im aktuellen Entwurf des Bundesverkehrswegeplans (zum Bundesverkehrswegeplan hier klicken) für den Sund lediglich eine neue Brücke als Ersatz für das bestehende Bauwerk – den so genannten „Kleiderbügel“ – aufgeführt sei.

Dabei handele es sich mutmaßlich aber nur um eine unbeabsichtigt verkürzte redaktionelle Darstellung. Der SPD-Verkehrspolitiker machte deutlich, dass – wie bei der letzten Kommunalkonferenz auf Fehmarn vorgestellt  – von der DB AG sämtliche Varianten weiter untersucht und bewertet werden. Dazu zähle ganz klar auch eine Tunnellösung. „Sollte der Bund das inzwischen anders sehen, hätten wir erheblichen Gesprächsbedarf“, so Nägele.

Naegele_Inter2Der Staatssekretär sagte weiter
(Audiopfeil klicken):

 

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