Land sichert Kollmar hauptberufliche Feuerwehrleute für A-20-Tunnel zu

Land schafft Voraussetzungen für hauptamtliche Feuerwehrleute im geplanten A-20-Elbtunnel

Wegweiser und Hinweisschilder zur Autobahn A1 in Lübeck

Parallel zum Gerichtsverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über mehrere Klagen gegen den geplanten Elbtunnel im Zuge der A 20 hat sich heute das Landeskabinett mit dem künftigen Brandschutz im Elbtunnel beschäftigt.

Wie Verkehrs-Staatssekretär Dr. Frank Nägele im Anschluss an die Sitzung sagte, sei entschieden worden, den Kreis Steinburg und die Gemeinde Kollmar bei ihrer künftigen Brandschutz-Aufgabe finanziell zu unterstützen. „Wir werden die Finanzierung hauptamtlicher Kräfte sicherstellen, die vor allem für den so genannten ersten Angriff im Falle eines Brandes im Tunnel ausrücken sollen“, sagte Nägele. Damit korrigiere das Land zugleich eine Entscheidung des Innenministers aus dem Jahr 2011, der allein den Bund in der Pflicht sah.

Frank_NaegeleIm Gespräch mit Sven Brosda von Radio Schleswig-Holstein sagte Nägele weiter (Audiopfeil klicken):

„Ich bin froh, dass wir mit der heutigen Kabinettsentscheidung für den Kreis Steinburg und die Freiwillige Feuerwehr Kollmar endlich Klarheit geschaffen haben“, sagte Nägele. Der Bürgermeister von Kollmar und der Landrat des Kreises Steinburg hatten immer wieder erklärt, dass die Freiwillige Feuerwehr in Kollmar mit der Aufgabe allein überfordert wäre.

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