Ende eines 160-Millionen-Projekts: A 23 bei Itzehoe ist fertig – Verkehr rollt ab 8. Juli

Meyer und Ferlemann besiegeln Lückenschluss der A 23 bei Itzehoe – Verkehr rollt ab 8. Juli

A23
Kleiner Schnitt – große Bedeutung für die Westküste: Meyer (2.v.r) und Ferlemann (2. v.l.) eröffnen den letzten Zwei-Kilometer-Abschnitt zusammen mit den MdB’s Karin Thissen (SPD) und Mark Helfrich (CDU). Ganz links: Ex-Verkehrsminister Dietrich Austermann

Feierlicher Abschluss eines 158-Millionen-Projekts: Nach zehn Jahren Bauzeit haben heute Verkehrsminister Reinhard Meyer und Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, das letzte Teilstück des A-23-Neubaus zwischen Itzehoe-Süd und Itzehoe-Nord symbolisch freigegeben. Der Autoverkehr wird erst ab dem 8. Juli  ohne Einschränkungen rollen können, weil bis dahin unter anderem noch die provisorischen Mittelstreifen-Überfahrten im Baustellenbereich zurückgebaut werden müssen. „Damit geht dann für die Menschen und die Wirtschaft in dieser Region eine lange Geduldsprobe zu Ende, denn in die zehnjährige Bauphase fiel unter anderem der Abriss der alten Störbrücke und der Neubau zweier moderner Ersatzbauwerke“, sagte Meyer heute in Itzehoe.

Meyer_TouriBei dem Ortstermin sagte er weiter
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Wie der Minister weiter sagte, gehe mit der Fertigstellung des insgesamt 7,5 Kilometer langen Abschnitts rund um Itzehoe ein Wunsch der Menschen in der Region in Erfüllung, weil der Lückenschluss zu einer erheblichen Verkehrsentlastung führen werde. So werde der durchschnittliche Tagesverkehr von einst rund 22.000 Fahrzeu­gen im Jahr 2000 auf rund 41.500 Fahrzeuge bis zum Jahr 2020 anwachsen. „Die regelmäßige Bildung von Staus und die vergleichsweise hohe Zahl an Unfällen gehört damit hoffentlich endgültig der Vergangenheit an“, so Meyer. Er erinnerte zugleich daran, dass bereits am 8. Juli auch der Start des Ausbaus der B 5 zwischen Itzehoe und Wilster vorgesehen sei, was der Westküste weitere Entlastung schaffen werde.

Bei dem heute eingeweihten letzten Teilstück der A 23 handelt es sich um den knapp zwei Kilometer langen Abschnitt zwischen der Anschluss-Stelle Itzehoe-Süd und der Zufahrt zur Störbrücke in Höhe Breitenburg. Das Gesamtvorhaben hat eine Länge von 7,5 Kilometern. Von den rund 158 Millionen Euro Gesamtkosten entfielen allein knapp 80 Millionen Euro auf den Neubau beider Störbrücken und den Abriss der alten Störbrücke im Zuge der damaligen Bundesstraßen B 5 und B 204.

FerleEnak Ferlemann sagte zum Abschluss des Projekts
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In der kommenden Woche wird der Verkehr zunächst einspurig für jede Fahrtrichtung auf die Hauptfahrstreifen der jeweiligen Richtungsfahrbahnen umgelegt.

Ein Kommentar zu “Ende eines 160-Millionen-Projekts: A 23 bei Itzehoe ist fertig – Verkehr rollt ab 8. Juli”

  1. Tolle Brücke, bei etwas Wind wird die A 23 in beide Richtungen über die Brücke gesperrt. Itzehoe versinkt dabei in ein Verkehrschaos.
    Echt toll diese Brücke, da hätte man lieber eine Klappbrücke bauen können. Währe für diese paar Schiffe ausreichend.

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