Das „N“ der AKN feiert sein 100-jähriges Bestehen mit Volksfest

2.000 Besucher feierten mit und bei der AKN den 100. Geburtstag 

Die AKN Eisenbahn AG hatte geladen – und gut 2.000 Besucher waren erschienen: Zwischen 11 und 17 Uhr feierten alle großen und kleinen AKN-Fans, Fahrgäste und Ausflügler bei trockenem Sommerwetter das 100-jährige Bestehen des Streckenabschnitts zwischen Bad Bramstedt und Neumünster Süd. Die AKN bot ein vielseitiges und kostenloses Programm, das von den Besuchern ausgiebig genutzt wurde. Andrang gab es überall. Die Draisine, die einen Eindruck davon vermittelte, wie „Eisenbahn früher war“, war besonders beliebt.

Eröffnet wurde das Volksfest von AKN-Vorstand Wolfgang Seyb. Staatssekretär Dr. Frank Nägele aus dem schleswig-holsteinischen Verkehrsministerium und Großenaspes Bürgermeister Torsten Klinger überbrachten Grußworte und Glückwünsche. AKN-Vorstand Wolfgang Seyb warf während seiner Eröffnungsworte einen Blick in die Historie: „Die Entscheidung, die Strecke weiter auszubauen und damit Neumünster an Altona bzw. die Metropole Hamburg anzuschließen, war damals ein riesiger Fortschritt und von enormer Bedeutung. Diese Bedeutung hat die heutige Linie A1 auch im Laufe der Zeit nicht eingebüßt, denn wir binden das südliche Schleswig-Holstein an die Metropole Hamburg an und bedienen dabei auch weiterhin kleine Ortschaften, was in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein sehr wichtig ist.

Staatssekretär Dr. Nägele hob die Bedeutung der Strecke ebenfalls hervor: „Die Fertigstellung des Streckenabschnitts zwischen Bad Bramstedt und Neumünster Süd war ein wichtiger Schritt für den Lückenschluss zwischen Neumünster und Altona. Stillstand ist seitdem bei der AKN nicht eingetreten und so wurde seitdem vieles modernisiert: Die Strecke an sich, es gibt Notrufsäulen, Barrierefreiheit und WLAN an allen Stationen und seit dem Fahrplanwechsel im Dezember sind auf der A1 moderne Fahrzeuge unterwegs.“

Nägele warf auch einen Blick nach vorne: „Wir denken gemeinsam mit der Hansestadt Hamburg darüber nach, wie wir die Nahverkehrsverbindungen in diesem Abschnitt zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg weiter stärken und für die Zukunft rüsten können. Diese Entwicklungen zeigen einmal mehr, welch wichtiger Grundstein hier vor 100 Jahren gelegt wurde und wie bedeutend der Nahverkehr für die Region ist.“
Großenaspes Bürgermeister Torsten Klinger strich in seinen Grußworten die Bedeutung heraus, die die AKN auch in der heutigen Zeit für die Gemeinde hat: „Die AKN ist ein wesentlicher Eckpfeiler in der gesamten Infrastruktur der Gemeinde Großenaspe. Für Neubürger ist die Anbindung an die AKN häufig ein wichtiges Kriterium, sich für Großenaspe als Wohnort zu entscheiden.“

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