Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein zeigt sich weiter in Bestform

Niedrigster November-Arbeitslosenstand seit 24 Jahren: Meyer kündigt weitere Programme für Langzeitarbeitslose an

Bau einer Pipeline zwischen Ellund und Fockbek

Angesichts des seit 24 Jahren niedrigsten November-Standes an Arbeitslosen in Schleswig-Holstein sieht Wirtschafts- und Arbeitsminister Reinhard Meyer gute Chancen, weiterhin Langzeitarbeitslose in dauerhafte Beschäftigung zu bringen: „Seit Jahresbeginn hat sich die Arbeitslosenquote in dieser Gruppe deutlich auf aktuell 9,1 Prozent verringert. Das ist unter anderem das erfreuliche Ergebnis unser bisherigen 27 Modellprojekte zur Bekämpfungen von Langzeitarbeitslosigkeit. Wir werden diese Programme entsprechend auch im kommenden Jahr massiv fortsetzen“, sagte der Minister heute (30. November) in Kiel. Geplant sei die Förderung zwölf innovativer Modellprojekte in allen Landesteilen, um benachteiligten Gruppen den Wiedereinstieg ins Erwerbsleben zu ermöglichen.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) weisen die November-Zahlen den niedrigsten Stand an Arbeitslosen seit 1992 aus. Mit aktuell 89.319 arbeitslos gemeldeten Menschen liegt die Zahldamit erneut unter 90.000. Im Vergleich zum November des Vorjahres sank die Zahl um 4.939 auf 89.319, während die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat Oktober saisonbedingt geringfügig um 761 Personen gestiegen ist. Meyer: „Damit zeigt sich einmal mehr, dass der Aufschwung am Arbeitsmarkt robust und nachhaltig ist.“

Ebenfalls erfreulich ist nach den Worten von Meyer der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit. Auch diese Zahl sinkt im November sowohl zum Vormonat (-1,5%) als auch zum Vorjahresmonat (-3,6%). „Ich freue mich besonders, dass immer mehr jungen Menschen gleich zum Start in das Berufsleben eine Perspektive geboten werden kann. Angesichts der zuletzt gestiegenen Zahl der unversorgten Bewerberinnen und Bewerber um einen Ausbildungsplatz bin ich allerdings davon überzeugt, dass hier noch Steigerungspotential besteht. Ein gelungener Start in das Berufsleben ist der beste Schutz gegen Abhängigkeit  von den sozialen Sicherungssystemen.“

Mit gegenwärtig 16.243 arbeitslosen Ausländern (19,9 %) ist die Ausländerarbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat leicht gestiegen (+ 4,0 % bzw. + 702 Personen). Der deutliche Anstieg zum Vorjahresmonat (+ 15,5 % bzw. 2.181 Personen) lässt sich weiterhin zu einem erheblichen Anteil auf die gestiegenen Flüchtlingszahlen zurückführen.

Wie Meyer weiter sagte, liege die Arbeitslosenquote in allen Kreisen unter sieben Prozent und in allen Kreisfreien Städten unter neun Prozent.

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