Pro oder contra Kreisverkehr: Meyer diskutiert mit Bürgermeistern und Behörden vor Ort

Immer mehr Kommunen wollen Kreisverkehre: Meyer besucht strittige Projekte in Dithmarschen und Steinburg

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Gewerbegebiet Brunsbüttel: Meyer im Gespräch mit Brunsbüttels Bürgermeister Stefan Mohrdiek und Thies Kohlsaat (Mann mit Hut) vom LBV-SH

Die Skandinavier gelten im Hinblick auf Kreisverkehre als europaweites Vorbild. Was in Schweden oder Dänemark teils seit Jahrzehnten Standard ist, wird auch in Schleswig-Holstein von immer mehr Kommunen gewünscht: Unkomplizierte Kreisverkehre statt störanfälliger Ampeln. Das Problem: Nicht überall sind Kreisverkehre mit der Sicherheit im Straßenverkehr in Einklang zu bringen, manchmal ist das vorhandene Platzangebot in Städten schlicht zu eng – oder das Kosten-Nutzen-Verhaltnis fällt einfach ungünstig aus.

Verkehrsminister Reinhard Meyer hat sich heute gemeinsam mit dem zuständigen Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH), der Polizei und den zuständigen Bürgermeistern drei zum Teil seit Jahren umstritttene Kreuzungen angeschaut.

In Kellinghusen (Kreis Steinburg) geht es um einen Kreisverkehr in zentraler Lage, bei dem die Straßenbauverwaltung große Probleme mit dem künftigen Lkw-Verkehr, aber auch mit der Sicherheit der Radfahrer erwartet.

In Brunsbüttel wirbt die Kommunalpolitik seit langem für einen Kreisverkehr am Rande des Industriegebiets – hierfür sah und sieht die Straßenbauverwaltung bislang ein Ampellösung vor.

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Meyer mit Nordhastedt’s Bürgermeister Klaus-Peter Tiessen vor dem Kreisel, den künftig, wenn zunächst auch nur testweise,  ein historisches Kunstwerk schmücken soll

Und in Nordhastedt (Kreis Dithmarschen) geht es um die Frage, ob der innerörtliche Kreisel mit einem Kunstwerk versehen werden kann. Hiervon hatten de Straßenverkehrsexperten bislang aus Sicherheitsgründen abgeraten – nd sich damit massiv den Zorn vieler Bürger vor Ort zugezogen.

Reinhard_MeyerIm Gespräch mit Carsten Rauterberg (NDR), zog Meyer anschließend folgendes Fazit.

(Audiopfeil klicken)

Ein Kommentar zu “Pro oder contra Kreisverkehr: Meyer diskutiert mit Bürgermeistern und Behörden vor Ort”

  1. Wir befürworten die Entscheidung von Minister Reinhard Meyer, daß endlich die „Maria-Jessen-Stulptur“ auf den Nordhastedter Kreisel aufgestellt/baut werden kann.
    „Maria-Jessen“ wird somit auch für alle Verkehrsteilnehmer eine Schutzpatronin sein und die örtliche Berühmtheit noch stärker nach außen tragen.

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