Land förderte zwischen 2007 und 2013 über 1400 Projekte mit 650 Millionen Euro

Nägele zieht Bilanz des ZPW: Zwischen 2007 und 2013 in SH zwei Milliarden Euro an Investitionen ausgelöst

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In Schleswig-Holstein sind im Rahmen des „Zukunftsprogramms Wirtschaft“ (ZPW) zwischen 2007 und 2013 insgesamt 1.406 Projekte mit Fördermitteln des Landes-, des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördert worden. „Das entspricht einer Fördersumme von rund 650 Millionen Euro, mit denen Investitionen in Höhe von knapp zwei Milliarden Euro ausgelöst wurden“, zog Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Frank Nägele heute in Kiel Bilanz. Das seien allein bei den EFRE-Mitteln über 50 Prozent mehr als in der vorangegangenen Förderperiode zwischen den Jahren 2000 und 2006.

IMG_0101Staatssekretär Frank Nägele sagte dazu

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„Auch wenn wir in der aktuellen Förderperiode gut 100 Millionen Euro an EFRE-Mitteln weniger zur Verfügung haben, bin ich optimistisch, dass wir vor allem durch den Aufwuchs an GRW-Mitteln bis 2020 erneut die Zwei-Milliarden-Marke bei den ausgelösten Investitionen erreichen werden“, sagte Nägele nach der heutigen Sitzung des EFRE-Begleitausschusses. Dem Gremium gehören unter anderem Vertreter der Kreise und kreisfreien Städte, Kammern, Verbände sowie der EU-Kommission und des Bundes an.

Wie Nägele weiter sagte, handelte es sich bei den Förderungen aus dem Zukunfts­programm Wirtschaft um 550 Projekte in der einzelbetrieblichen Förderung, 292 regionale Projekte, 64 Innovationsprojekte und 500 betriebliche Innovationsprojekte. Dazu zählten beispielsweise die Errichtung eines Kompetenzzentrums für Nanosystemtechnik an der Kieler Christian-Albrechts-Universität, die Entwicklung einer Schiffserdung als Explosionsschutz durch die Firma H. Timm Elektronik aus Glinde oder die Entwicklung des weltweit ersten Turbo-Diesel-Außenborders der Kieler Firma Neander Shark GmbH.

Von den 650 Millionen Euro ZPW-Gesamtfördersumme stammten rund 362 Millionen Euro aus dem EFRE, 209 Millionen Euro aus der GRW und 79 Millionen Euro aus Landesmitteln.

Nägele: „Betrachtet man nur das EFRE-Programm für Schleswig-Holstein in der Förderperiode von 2007 bis 2013, sind daraus 1.174 Projekte gefördert worden. Dem Abschlussbericht für die Förderperiode 2007 bis 2013 hat der Begleitausschuss heute zugestimmt.“ Er sei sicher, so Nägele, dass auch die EU-Kommission den Abschluss­bericht bis zum Sommer akzeptieren werde.

„Die Vielzahl der Projekte zeigt, wie erfolgreich die Wirtschaft und die Kommunen im echten Norden die Fördermöglichkeiten genutzt und den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein damit nachhaltig gestärkt haben“, sagte Nägele. Auch im Nachfolgeprogramm, dem Landesprogramm Wirtschaft (LPW), bestünden attraktive Förderbedingungen. Das Landesprogramm enthält 521 Millionen Euro an EFRE- und GRW-Mitteln sowie ergänzende Landesmittel.

 

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