Exzellente März-Zahlen: Breiter Frühjahrs-Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt im echten Norden.

Die Zahl der Arbeitslosen in Schleswig-Holstein ist im März nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Vergleich zum Vormonat Februar um 3,7 Prozent auf 96.986 Personen zurückgegangen, was einer Arbeitslosenquote von 6,4 Prozent entspricht. Gegenüber dem Vorjahresmonat beträgt der Rückgang 4,2 Prozent. Arbeitsminister Reinhard Meyer zeigte sich heute entsprechend erfreut: „Von der starken Frühjahrbelebung können nunmehr alle Gruppen, mit Ausnahme der arbeitslosen Ausländer, klar profitieren.“
So ist nach den Worten von Meyer in der Gruppe der älteren Arbeitslosen (50 Jahre und älter) ein deutlicher Rückgang um 3,4 Prozent gegenüber dem Vormonat und 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu verzeichnen. Auch bei den Langzeitarbeitslosen ging die Zahl im Vergleich zum Februar um 0,9 Prozent und gegenüber Februar 2016 um 9,7 Prozent zurück. Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen (15 bis unter 25 Jahre) ist gegenüber Februar um 4,3 Prozent, die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten um 3,5 Prozent zurückgegangen. Gegenüber dem Vorjahresmonat beträgt der Rückgang 0,9 Prozent bei den Jugendlichen und 4,1 Prozent bei den arbeitslosen Schwerbehinderten.
Nicht nur der Rückgang der Arbeitslosenzahlen, sondern auch das weiterhin starke Wachstum der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stimmt Meyer optimistisch: „Die vorliegenden Januar-Daten zeigen mit 3,0 Prozent Wachstum gegenüber dem Vorjahr eine anhaltend hohe Nachfrage nach Arbeitskräften, das spricht für einen weiterhin robusten Aufwärtstrend.“
Mit Blick auf den Ausbildungsmarkt, wo aktuell 9.500 unbesetzte Ausbildungsstellen 9.300 unversorgten Bewerbern gegenüber stehen, sieht Meyer auch hohe Chancen für die Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und die Bekämpfung des Facharbeitermangels. „Mit unserer Fachkräfteinitiative haben wir diese Woche neun Handlungsempfehlungen für die nahe Zukunft vorgelegt und sind auf einem guten Weg, eine Lücke im Land gar nicht erst entstehen zu lassen.“ Trotzdem seien weiterhin alle Seiten gefragt, ihr Engagement aufrecht zu erhalten.