Rückenwind vom Land für die Küstenforscher auf Sylt und Helgoland

Land unterstützt Meeres- und Küstenforscher des Alfred-Wegener-Instituts mit 1,3 Millionen Euro

AWI
Meyer mit AWI-Vizechefin Prof. Dr. Karen Helen Wiltshire

Die Arbeit der Küsten- und Meeresforscher des renommierten Alfred-Wegener-Instituts (AWI) mit seinen Standorten auf Sylt und Helgoland wird vom Land auch 2017 finanziell unterstützt: Wirtschaftsminis­ter Reinhard Meyer übergab heute in Kiel an Vize-Direktorin Prof. Karen Helen Wiltshire einen Förderbescheid über  1,29 Millionen Euro für das Jahr 2017. Neben Schleswig-Holstein beteiligen sich auch der  Bund und die Länder Bremen und Brandenburg an der institutionellen Förderung des AWI.

Meyer dankte  Wiltshire, aber auch AWI-Direktorin Prof. Karin Lochte für das klare Signal, die Küstenforschung und damit auch die schleswig-holsteinischen Standorte zu stärken. „Nicht zuletzt aus diesem Grund haben wir die Ausbau- und Renovierungsinvestitionen auf Sylt und Helgoland im Vergleich zum letzten Jahr deutlich erhöht“, sagte Meyer – unter anderem mit Blick auf  die energetische Sanierung der Gebäude auf Helgoland. Hier werde das Land in diesem Jahr nochmals  rund 250.000 Euro investieren.

Das Land wolle das AWI und die Gemeinde Helgoland darüber hinaus beim Bau und der Umgestaltung des ehemaligen Aquariums Helgoland unterstützen, das künftig „Bluehouse Helgoland“ heißen soll. Die Gemeinde Helgoland habe hierzu einen Wettbewerbsantrag für die Projektfinanzierung im Rahmen des 30-Millionen Euro umfassenden Westküsten-Förderprogramms „Integrierte Territoriale Investition Westküste (ITI)“ eingebracht. Nach den Worten von Meyer wurde das Konzept bereits als förderwürdig angenommen. Gemeinde und AWI seien hierdurch berechtigt, Anträge zur Förderung aus dem ITI-Budget (EFRE) zu stellen.

Als besonders erfreulich bezeichnete es Meyer, dass sich das AWI gemeinsam mit dem GEOMAR an die Spitze der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM) gesetzt habe. „Beiden Einrichtungen ist es zu verdanken, dass die DAM einen verbindlichen Rahmen für eine langfristig angelegte, länderübergreifende Zusammenarbeit in der Meeresforschung schaffen wird“, so der Minister.  Dazu hatten sich die Regierungschefs der Nordländer vor einer Woche bei ihrem Treffen in Kiel bekannt.

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