Zweites Treffen zur Zukunft von Senvion – Erhalt der Standorte weiter im Fokus

Minister und Gewerkschaften: Erhalt von Senvion-Standorten und Jobs behält höchste Priorität

Außenstelle der Senvion GmbH in Osterrönfeld

Der Erhalt von Standorten und Arbeitsplätzen des Windenergieanlagen-Herstellers Senvion an dessen Standorten in Bremerhaven, Husum und Trampe/Eberswalde hat bei den anstehenden Verhandlungen mit der Geschäftsführung oberste Priorität. Darin waren sich heute Vertreter der IG Metall, Betriebsräte, Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer, Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner, Bremerhavens Bürgermeister Melf Grantz sowie weitere Vertreter der Länder einig. Sie hatten sich heute auf Einladung der IG Metall Bezirke Küste und Berlin-Brandenburg-Sachsen zum zweiten Runden Tisch zur Zukunft von Senvion im Gewerkschaftshaus in Hamburg getroffen.

Meyer_MesseNach den Worten von Meyer geht es um den Erhalt von wichtigen Industriearbeitsplätzen. „Wir werden deshalb die Bemühungen der IG Metall und der Betriebsräte, über alternative Konzepte mit der Geschäftsführung zu reden, weiter unterstützen. Wir werden auch selbst versuchen, dazu mit dem Vorstand in den Dialog zu kommen.“ Meyer sagte im Anschluss an das Treffen weiter (Audiopfeil klicken)

GeikenMeinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste, erklärte im Anschluss: „Die Betriebsräte wollen ihre Alternativen zu den geplanten Schließungen und Entlassungen konkretisieren und zusammenfassen. Das gemeinsame Konzept werden sie dann der Geschäftsführung präsentieren. Wir erwarten, dass diese auf die Ideen aus der Belegschaft eingeht und sie nicht einfach vom Tisch fegt.“

GünthnerBremens Wirtschaftssenator Martin Günthner sagte: „Die Schließung von Offshore-Werken in Deutschland ist ein Fehler. Die ersten Ausschreibungen zeigen, dass die Branche gerade wieder neue Dynamik bekommt. Da heißt es am Markt präsent zu bleiben und sich gemeinsam mit Politik und Gewerkschaft dafür einzusetzen, dass das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) so geändert wird, dass ein dynamischer Ausbau in den nächsten Jahren möglich ist.“

 

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