Euroraum setzt robusten Aufschwung auch im zweiten Quartal fort

Wider Erwarten: Konjunktur im Euroraum startet zum Jahresauftakt weiter kräftig durch

Euroraum

Der robuste Aufschwung im Euroraum hat sich im ersten Quartal stärker als erwartet fortgesetzt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den 19 Ländern des Währungsraums sei um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorquartal gewachsen, teilte das europäische Statistikamt Eurostat heute mit mit. Damit revidierte die Behörde eine vorangegangene Schätzung überraschend nach oben.

Zuvor hatte Eurostat für den Zeitraum Januar bis März nur ein Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent gemeldet. Volkswirte hatten eine Bestätigung der Erhebung von Mitte Mai erwartet. Die Konjunktur im gemeinsamen Währungsraum kommt damit immer stärker in Fahrt. Im Schlussquartal 2016 war die Wirtschaft im Euroraum um 0,5 Prozent gewachsen, im dritten Quartal um 0,4 Prozent und im zweiten Quartal 2016 um 0,3 Prozent.

Seit Mitte 2013 befindet sich die Eurozone mehr oder weniger stark auf Wachstumskurs. Der robuste Aufschwung setzt die Europäische Zentralbank (EZB) zunehmend unter Druck, die Geldschleusen zur Ankurbelung der Konjunktur ein Stück weit zu schließen.

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