Mündliche Erörterungen zu den Belttunnel-Plänen nach drei Wochen abgeschlossen

 Erörterungen zum Fehmarnbelttunnel nach knapp drei Wochen beendet

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Die mündlichen Erörterungstermine zum Bau des Fehmarnbelttunnels sind abgeschlossen: Die Planfeststellungsbehörde im Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) unter Leitung von Dörte Hansen hat innerhalb von neun Tagen sämtliche Tagesordnungspunkte abgearbeitet. Ein Team von rund 50 deutschen Experten – vor allem Fachleute der dänischen Projektgesellschaft Femern A/S – hat seit dem 27. Juni in der Lübecker Gollan-Werft zahlreiche Fragen von Bürgern und Verbänden zu den Antragsunterlagen für das Milliarden-Tunnelprojekt beantwortet.

Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz dankte beiden Vorhabenträgern für das Projekt, der Lübecker LBV-Niederlassung, aber auch den Dänen.

Er sagte:  (Audiopfeil klicken)

Claus Dynesen, Leiter der Genehmigungsabteilung bei Femern A/S, kommentierte: „Unsere vielen Experten und die Mitarbeiter haben großartige Arbeit geleistet und dazu beigetragen, dass die Erörterungen in konstruktiver Atmosphäre stattfanden. Die Planfeststellungsbehörde wird nun über den weiteren Verfahrensverlauf entscheiden. Als dänisches Staatsunternehmen ist es uns wichtig, alle geltenden Umweltvorgaben und Vorschriften einzuhalten. Seit 2009 haben daher mehr als 150 Biologen, Geografen und Ingenieure intensiv untersucht, wie der Fehmarnbelt-Tunnel am umweltverträglichsten gebaut werden kann. Wie beim Bau der Verbindungen über den Großen Belt und den Öresund wollen wir durch eine sorgfältige und gewissenhafte Planung sicherstellen, dass Auswirkungen auf die Umwelt wo möglich ganz vermieden oder zumindest stark minimiert werden.“

Hintergrund:
Femern A/S plant den Fehmarnbelt-Tunnel auf Grundlage des zwischen Deutschland und Dänemark abgeschlossenen Staatsvertrages. Dänemark hat am Øresund bereits einen Tunnelnach exakt derselben Bauweise errichtet und damit positive Erfahrungen  gemacht – auch mit Blick auf die Umwelt. Im Zuge des Anhörungsverfahrens konnten die Öffentlichkeit, Behörden und Umweltverbände Einwendungen und Stellungnahmen zu den Planungsunterlagen vorbringen. Beide Vorhabenträger, Femern A/S und LBV Lübeck, haben mit Unterstützung ihrer Experten die eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen detailliert und individuell erwidert und beim LBV-SH, Betriebssitz Kiel, als zuständige Anhörungsbehörde eingereicht. In der anschließenden mündlichen Erörterung beantworteten die Vorhabenträger Fragen von Bürgern, Verbänden und Behörden und erläuterten die Planungen für das Projekt.

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