Mehr klimafreundliche Mobilität auf der Schiene: Pofalla und Buchholz im Schulterschluss

Pofalla und Buchholz besiegeln Innovationspartnerschaft: Mobilität und Klimaschutz stärker in Einklang bringen 

Neuholz

Der für Infrastruktur zuständige DB-Vorstand Ronald Pofalla und Verkehrsminister Bernd Buchholz wollen sich gemeinsam für einen stärkeren Einklang von Mobilität und Klimaschutz einsetzen. Bei ihrem ersten Treffen heute in Berlin bekräftigten beide die Ziele der im Frühjahr zwischen DB AG und dem Land Schleswig-Holstein geschlossenen „Innovationspartnerschaft für moderne Mobilität und Klimaschutz“. Bei dem Gespräch, an dem auch die für Hamburg und Schleswig-Holstein zuständige DB-Konzernbevollmächtige Manuela Herbort teilnahm, wurde unter anderem auch über die Zukunft der Sylt-Verkehre gesprochen.

Tower
Bahntower Berlin

Wie Buchholz sagte, gehe es bei der Innovations­partner­schaft darum, in den nächsten fünf Jahren neue und moderne Verkehrskonzepte auszuprobieren und nach Möglichkeit schon in den regulären Betrieb zu überführen. Ziel dabei sei, neue Techniken und Konzepte so zu etablieren, dass sie als Vorbild für andere Regionen genutzt werden können. „Wir sind uns mit der Bahn einig, dass Schleswig-Holstein enorme Standort-Vorteile bietet und wir Pilot-Projekte aufgleisen hönnen, die am Ende ganz Deutschland zugute kommen werden“, so Buchholz. Er erinnerte daran, dass unter anderem der japanische Konzern Toshiba in Kiel den Prototyp einer Speicher-Hybrid-Lokomotive entwickeln will.

Schwerpunkt der Innovationspartnerschaft ist laut Pofalla und Buchholz unter anderem die Entwicklung von Betriebs- und Einsatzkonzepten für moderne Fahrzeuge, die deutlich weniger oder gar keine CO2-Emissionen mehr ausstoßen. Zudem hätten sich beide Seiten verpflichtet, die Möglichkeiten eines gemeinsamen Aufbaus von  leistungsfähiger Ladeinfrastruktur für Elektromobilität im gesamten Öffentlichen Verkehr zu untersuchen. „Dabei wollen wir – auf dem Weg weg vom Diesel – insbesondere die Chancen der Digitalisierung nutzen, um Qualität und Verfügbarkeit für moderne Mobilität in Schleswig-Holstein weiter zu verbessern“, sagte Buchholz.

Ein weiteres Thema bei dem Treffen waren auch die Probleme bei den Sylt-Verkehren. „Nach meinem Eindruck ist der Konzernspitze der DB die einzigartige Engpass-Situation sehr bewusst und wir waren uns auch rasch einig, dass wir gemeinsam mit dem Bund langfristig weitere Ausbaumöglichkeiten auf der Strecke Niebüll-Westerland prüfen müssen.“

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