Marschbahn: Sylt-Pendler können sich über weitere Entlastungen freuen

Nach Minister-Besuch auf Sylt: Land und NAH.SH ermöglichen weitere Entlastungen auf der Marschbahn

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Tourismus Urlaub Bahnhof Westerland Copyright/Foto:grafikfoto.de

Pendler, die zwischen Niebüll und Husum unterwegs sind, können künftig wochentags auf zwei Verbindungen des Sylt Shuttle Plus (SSP) ausweichen. Wie Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und NAH.SH-Chef Bernhard Wewers heute in Kiel mitteilten, haben das Land, die NAH.SH GmbH und DB Sylt Shuttle eine auf die Pendlerbedürfnisse zugeschnittene Freigabe am Nachmittag vereinbart. Eine weitere Fahrplanlücke soll außerdem geschlossen werden.

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Buchholz sagte dazu

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Hintergrund: Die Pendlerinitiative hatte beim Besuch des Verkehrsministers auf der Insel Sylt vor knapp drei Wochen um eine Entlastung derjenigen Pendler gebeten, die südlich von Niebüll unterwegs sind. Bei seinem Besuch auf Sylt hatte Buchholz bereits angekündigt, die Taktlücke zwischen 14:22 und 16:22 Uhr (ab Westerland) für die Weiterfahrt südlich von Niebüll zu schließen. Das ist durch die Verlängerung eines Zuges von Niebüll bis Bredstedt ab dem 4. September möglich. Die Kosten in Höhe von rund 130.000 Euro übernimmt das Land.

Übergangsweise können Pendler mit Fahrkarten des Schleswig-Holstein-Tarifs nun auch ab sofort bis Anfang September auch die Verbindung des Sylt Shuttle Plus um 16:38 Uhr ab Niebüll nutzen. Darüber hinaus ist für Pendler ebenfalls ab sofort bis zum 9. Dezember die SSP-Verbindung um 19:38 Uhr ab Niebüll freigegeben. Die Kosten für beide Freigaben trägt das Land.

Buchholz: „Mir ist bewusst, dass die Situation auf der Marschbahn vor allem für Pendler wegen des Ersatzkonzeptes weiter schwierig ist und ihnen viel Geduld abverlangt. Deshalb ist es mir wichtig, die Pendler mit diesen Freigaben und Fahrplanveränderungen zu entlasten.“

Eine weitere Verbindung wollen Land und NAH.SH in Kürze verbessern: Der Regionalzug, der um 15:29 Uhr in Niebüll ankommt, war wegen seiner langen Standzeit von fast einer halben Stunde in Niebüll bisher ungünstig für Pendler Richtung Husum. Gemeinsam haben sich NAH.SH, DB Sylt Shuttle und DB Regio nun auf eine Verschiebung der Trassen geeinigt. An Werktagen fährt der Zug künftig um 15:31 Uhr weiter ab Niebüll. Die Reisezeit bis Husum wird dadurch deutlich kürzer. Die Anpassung soll zum 4. September umgesetzt werden.

NAH.SH-Geschäftsführer Wewers: „Das Ersatzkonzept bleibt eine große Anstrengung für alle Beteiligten. Umso wichtiger ist es, dass alle an einem Strang ziehen und kurzfristige Verbesserungen ermöglichen. Dafür danke ich allen Beteiligten, diesmal besonders Herrn Onken von DB Sylt Shuttle.“

Bis zum Oktober sollen alle 90 Reisezugwagen den Betrieb auf der Marschbahn wieder aufnehmen. Deshalb gelten die Freigaben für den SSP und den bereits Ende Juni freigegebenen IC 2073 (15:26 Uhr ab Westerland) für Pendler nur befristet. Die ersten Parks mit reparierten Kupplungen sind bereits auf der Marschbahn unterwegs.

Mehr zum Nahverkehr in Schleswig-Holstein und dem Ersatzkonzept an der Westküste gibt es unter www.nah.sh

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