Tourismus im echten Norden auch bei Regen auf der Sonnenseite

Auch ohne Dauer-Sonnenschein: Der Juli hat dem Land wieder mehr Gäste beschert

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Im Aufwind: Ostsee-Ferienort Scharbeute – Buchholz mit OHT-Chefin Lauritzen und Bürgermeister Volker Owerien

Trotz des wenig sommerlichen Wetters verläuft der Tourismus in Schleswig-Holstein weiterhin positiv: Der Aufwärtstrend bei den Gäste- und Übernachtungszahlen hielt auch im Juli an. Nach den heute (20. September) vom Statistikamt Nord  veröffentlichten Zahlen wurden in den größeren Beherbergungsstätten mit zehn und mehr Betten sowie und auf den Campingplätzen des Landes nahezu 1.100.000 Gäste  und mehr als 4.800.000 Übernachtungen gezählt. Dies ist ein Anstieg von 3,1 beziehungsweise 3,4  Prozent im Vergleich zum Juli des vergangenen Jahres. „Diese Ergebnisse zeigen, dass wir in der Gunst der Urlauberinnen und Urlauber weiter zugelegt haben und mit vielen attraktiven Angeboten immer saison- und wetterunabhängiger werden“, sagte Tourismusminister Dr. Bernd Buchholz zu der Juli-Bilanz. In die Erhebung einbezogen waren 3 734 geöffnete Beherbergungsstätten mit 182 000 Betten sowie 273 geöffnete Campingplätze.

Von den Auswirkungen des unbeständigen Wetters im Juli waren allerdings die Campingplätze im Land betroffen. Vor allem in den Regionen Ostsee und Holsteinische Schweiz  waren in diesem Monat Rückgänge bei den Ankünften (-4,0 bzw. -12,4 %) und Übernachtungen  (-7,9 bzw. -7,8 %) zu verzeichnen.

Vergleicht man die Monate Januar bis Juli mit dem Vorjahreszeitraum weist die Statistik  insgesamt eine Steigerung der Gästezahlen um 5,1 Prozent und bei den Übernachtungen von 4,9 Prozent aus. Schleswig-Holstein liegt damit erneut bei den Übernachtungen über dem Bundesdurchschnitt (+ 3 %).

Nach den Worten von Buchholz zeigt ein Blick auf die Betriebsarten, dass hiervon vor allem die Segmente Hotellerie (mit Gasthöfen und Pensionen) und so genannten Parahotellerien (Erholungs- und Ferienheime, Ferienzentren, Ferienhäuser/-wohnungen, Jugendherbergen) mit einem Zuwachs von 5,5 Prozent bzw. 6,8 Prozent profitieren. Doch auch die Campingplätze verzeichnen – trotz der witterungsbedingten Einbußen – für  den Zeitraum ein Plus von 2,2 Prozent bei den Übernachtungen.

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