Die Würfel sind gefallen: Das sind die Sieger des Startup-Summercamp

Schleswiger „Protonauten“ gewinnen ersten SH-Startup-Wettbwerb – Buchholz: Mutmacher für die Gründerszene

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Gewinner Jonas Stamm mit Kerstin Ehlers – Vize-Abteilungsleiterin im Wirtschaftsministerium

Das von dem Schleswiger Jonas Stamm gegründete StartUp „Protonaut“ ist am Abend in Kiel mit dem ersten Preis des landesweit ersten StartUp-Summercamp ausgezeichnet worden. Der 25-jährige Programmierer und sein Team setzten sich in einem einwöchigen Wettbewerbs-Camp im Rahmen der Digitalen Woche in Kiel gegen acht Mitbewerber durch. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz gratulierte den Jungunternehmern: „Das ist nicht nur eine stolze Leistung, sondern vor allem ein riesiges Mutmacher-Signal an unsere lebendige Gründerszene im Land.“

Ansicht_Buchholz_088Buchholz sagte nach der Siegerehrung

(Audiopfeil klicken)

Stamm und sein Team erhielten von Kerstin Ehlers, Abteilungsleiterin im Wirtschaftsministerium, 7000 Euro Preisgeld für die Entwicklung einer Cloud-Lösung für Bauunternehmen zur Vorplanung, Zeiterfassung, Abrechnung und Verwaltung von Mitarbeitern und Bauvorhaben.

Unsere Kollegin Sonja Kubovcsik sprach mit Stamm nach der Preisverleihung:

Den mit 5000 Euro dotierten zweiten Preis erhielt das Münchner Startup „Crashtest Security“ für ein Cybersicherheits-Paket, das mittels künstlicher Intelligenz kritische Sicherheitslücken in Echtzeit findet. Den dritten Preis (3000 Euro) holte sich das aus Ludwigshafen stammende Jungunternehmen „Pododesk“ für die Entwicklung einer innovativen Cloudanwendung zur Verwaltung von Praxen der Heilhilfsberufe.

Minister Buchholz lud das Protonaut-Team ein, ihm bei nächster Gelegenheit das Geschäftskonzept ausführlich zu präsentieren Er danke zugleich Microsoft Deutschland, das den Wettbewerb des Landes vor allem personell und mit Know how unterstützt hatte.

Die insgesamt neun angetretenen Startup‘s hatten in dem Camp eine Woche lang die Möglichkeit, intensiv mit Profis an ihrer Geschäftsidee zu arbeiten. Nach den Worten von Buchholz bewegten sich alle softwarebasierten Konzepte auf dem Boden der schleswig-holsteinischen Stärkefelder – etwa im Bereich Energie, maritimen Wirtschaft, Gesundheitswirtschaft, Medizintechnik, Pharma, Biotechnologie oder eGovernment.

Nach den Worten des Ministers sollen die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem Wettbewerb dazu genutzt werden, „in Schleswig-Holstein künftig dauerhaft und professionell junge Gründer zu begleiten. Seit Beginn dieses Jahres stehen den Netzwerkpartnern für die Umsetzung von gründungsunterstützenden Projekten 6,9 Millionen Euro aus dem Landesprogramm Wirtschaft zur Verfügung.

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Gruppenbild mit allen Teilnehmern, die eine Woche lang im Wissenschaftszentrum an ihren Geschäftsideen feilten

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