Schleswig-Holstein soll zu einer digitalen Vorzeigeregion werden

SH soll zur digitalen Vorzeigeregion ausgebaut werden – Buchholz: Flächendeckender Glasfaserausbau bis 2025

netzwerk-glasfaserVoraussetzung für Schleswig-Holstein als digitale Vorzeigeregion ist nach den Worten von Ministerpräsident Daniel Günther eine klare, abgestimmte und umfassende Politik. Heute tagte erstmals das Digitalisierungskabinett der neuen Landesregierung unter Federführung von Günther und Digitalisierngsminister Habeck.

Wie Günther weiter sagte, gebe es zum Handeln keine Alternative: „Wir müssen in vielen Bereichen gestalten, wenn wir nicht die Getriebenen sein wollen. Das gilt besonders im internationalen Vergleich.“ Ziel sei der Erhalt von Wirtschaftswachstum, Jobs und Wohlstand in Schleswig-Holstein. Betroffen davon seien von der Justiz über die Bildung bis hin zu Gesundheit, Landwirtschaft, Hochschulen oder Kommunen nahezu alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Deshalb seien auch alle Ministerien sowie die Staatskanzlei an der Gestaltung dieser Querschnitts- und Zukunftsaufgabe beteiligt. Dafür sei eine landeseinheitliche Steuerung notwendig.

Digitalisierungsminister Habeck betonte: „Digitalisierung ist mehr als ein technischer Prozess. Sie ist schon jetzt dabei, Wirtschaft, Lebens- und Arbeitswelt radikal zu verändern. Diesen gesellschaftlichen Wandel müssen wir als politische Aufgabe begreifen. Fragen von Zusammenhalt und Heimat, von Zukunft der Arbeit und der Privatheit müssen wir neu stellen. Mit dem Digitalisierungskabinett schaffen wir einen organisatorischen Rahmen, um grundsätzliche Antworten zu liefern, konkrete Projekte voranzutreiben und die Dinge gemeinsam mit Kommunen und Zivilgesellschaft anzupacken.“

Nach den Worten von Technologieminister Dr. Bernd Buchholz, dessen Ressort die Breitband-Infrastruktur verantwortet, ist die zentrale Voraussetzung für die Digitalisierung ein leistungsfähiges Netz. „Schleswig-Holstein ist hier mit seiner klaren Ausrichtung auf eine flächendeckende Versorgung mit Glasfaser, der modernsten und zukunftsfähigsten Technologie, auf einem Vorzeigeweg“, so Buchholz.

Ansicht_Buchholz_088Buchholz sagte weiter:

(Audiopfeil klicken)

Derzeit können bereits 28 Prozent  der Haushalte in Schleswig-Holstein Glasfaser bekommen, 2020 dürften es 50 Prozent und 2022 bereits 62 Prozent sein. Buchholz erinnerte an das Ziel der neuen Landesregierung, bis 2025 eine flächendeckende Versorgung zu erreichen,  um die Entwicklungsperspektiven für Wirtschaft, Gesellschaft, Bildung und viele andere Bereiche zu verbessern.

Als erstes Projekt will das Digitalisierungskabinett für die öffentliche Verwaltung einen sicheren Messengerdienst zur Verfügung stellen. „Wir brauchen digitale Souveränität der Landesverwaltung. Für die staatliche Kommunikation ist es entscheidend, dass sie sicher ist und in unseren Händen liegt – und uns nicht von wenigen Großkonzernen diktieren lassen, was mit den Daten passiert“, sagte Habeck.

Vom ersten Quartal 2018 an wird die Landesregierung zudem ein Datenportal aufbauen, in dem die Daten der Landesverwaltung zentral verfügbar sind.

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